Kategorie Archiv: Ernährungsfakten

Manuka Honig – Das Geheimnis um den gesündesten Honig der Welt


Schnelle Fakten zum Manuka Honig

  • Durch seine einzigartigen Inhaltsstoffe wirkt Manuka Honig als natürliches Antibiotikum
  • Manuka Honig wird aus dem Nektar der Manukablüten gewonnen.
  • Je stärker die Wirkung eines Manuka Honigs, desto höher die Nummer. Typische MGO-Werte reichen von 100+ bis 800+, manchmal auch höher.

Gerade aber die antibakteriellen Eigenschaften von Manuka Honig unterscheiden ihn von dem traditionellem Honig. Traditionell zur Wundheilung eingesetzt, um Karies vorzubeugen, Halsschmerzen zu lindern, Karies und Verdauungsprobleme in den Griff zu bekommen.

Was ist Manuka Honig

Der Manuka Honig auch Teebaumhonig genannt, ist in Neuseeland nicht nur eine heimische Honigsorte, sondern wird auch zur innerlichen und äußerlichen Anwendung verwendet. Die Maori nennen das immergrüne Gewächs Manuka (Südseemyrte). Honig wird schon seit Jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt, doch Honig ist nicht gleich Honig. Manuka Honig aus Neuseeland ist der wirkvollste der Welt. Er wirkt

  • entzündungshemmend
  • wundheilend
  • antiseptisch
  • antibakteriell
  • antiviral
  • entzündungshemmend
  • antioxidativ

Er besitzt eine starke Wirkung gegen Bakterien. Dieser Bienen Honig ist seit Jahrhunderten als hochwertigen und bekanntes Geheimrezept bekannt. Gewonnen wird er aus dem Nektar der Blüten der Südseemyrte, auch Manuka Strauch genannt. Kurz nach dem Abblühen der Manukablüten wird dieser geerntet, dadurch kann eine Vermischung mit anderen Pflanzen vermieden werden.

Was ist der Unterschied zwischen Manuka Honig und normalem Honig?

Ist Manuka Honig besser als roher Honig? Bietet es wirklich gesundheitliche Vorteile, die von Verkäufern beworben werden?

Roher als auch Manuka-Honig enthalten höhere Nährstoffeigenschaften und mehr gesundheitliche Vorteile als produzierter Honig.

  • Manuka Honig wurde schon vielen Studien unterzogen um die antibakterielle Eigenschaft zu überprüfen. Beim rohen Honig ist dies nicht gegeben
  • Durch Waben wird der rohe Honig produziert, nach Sie Nektar aus der Blüte der Pflanzen gesammelt haben. Manuka Honigwird nur hergestellt, wenn die Bienen den Manukastrauch bestäuben.
  • Manuka Honig ist etwas dunkler von der Farbe des Honigs und etwas dicker als roher Honig
  • Manuka Honig ist selten und teuer. Er wächst nur in Neuseeland und in kleinen Teilen von Australien. Roher Honig hingegen kann jedes Land selbst erzeugen.
  • Roher Honig hat auch medizinische positive Einflüsse bei einer Einnahme. Die gesundheitlichen Vorteile vom Manuka Honig, auch medizinischer Honig genannt, überwiegen. Es ist wirksamer bei der Heilung von Wunden, Halsschmerzen, saurem Reflux usw.

Möchten Sie Honig in die alltägliche Ernährung einbauen, dann können Sie auch rohen Honig nutzen. Da dieser nicht pasteurisiert ist, ist es sicherlich nahrhafter als verarbeiteter Honig.

Haben Sie jedoch Halsschmerzen, Entzündungen oder Wunden, dann sollten Sie Sie etwas mehr Geld ausgeben und Manuka Honig kaufen und ausprobieren. Denn Manuka Honig hat einige einzigartige Eigenschaften und Vorteile, die bei anderen Honigsorten unerreicht sind.

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Kann Manuka Honig Krebs heilen?

Das Anti Krebs Potential von Manuka Honig wurde bisher noch unzureichend untersucht.
In einer Studie wurde zwar eine Verringerung der bakteriellen Infektionen berichtet (22). , jedoch sind weitere größere Studien von Nöten um den therapeutischen Wert des Honigs zu bestimmen.

Manuka Honig wie anwenden?

Es gibt mehrere Verwendungsmöglichkeiten von Manuka Honig die durch wissenschaftlich fundierte gesundheitliche Quellen belegt werden können. Wir haben für Sie Studien herausgesucht für was Manuka Honig gut ist und was für Manuka Honig Wirkungen es gibt.

Unterstützt bei Wunderheilung

Studien zeigen auf, dass Manuka Honig für die Wundheilung sorgen kann, die Regeneration des Gewebes stärkt und bei Verbrennungen die Schmerzen von Patienten lindern kann. 1

Manuka Honig fördert die Mundgesundheit

Mehr als jeder zweite Erwachsene in Deutschland leidet unter Parodontitis. Deshalb sollten Sie versuchen, Karies zu vermeiden indem Sie schlechte Mundbakterien minimieren.

Gerade hier hat der Manuka Honig weitere positive Eigenschaften, laut einer Forschung wurde gezeigt, dass der Honig eine hohe antibakterielle Aktivität aufweist, die das Wachstum schädlicher oraler Bakterien wie A. actinomycetemcomitans sowie P. gingivalis wirksam hemmt. 2 3

Es lassen sich auch die typischen Symptome wie

  • Zahnfleischbluten
  • Zahnfleischentzündungen
  • Karies und Entzündungen der Mundschleimhaut bekämpfen und vorbeugen.

Halsschmerzen mit Manuka Honig mildern

Sie leiden derzeit an Halsschmerzen, dann sollten Sie Manuka Honig einnehmen. Speziell seine antibakteriellen Eigenschaften können die Entzündungen im Mund und Rachen Bereich reduzieren, indem die Bakterien angegriffen werden die den Schmerz verursachen.

Eine Studie zeigte auf, dass Honig genauso gleiche Wirkungen aufweist wie ein Hustenmittel. Dies war zwar kein Manuka Honig, geht man hierbei von den positiveren Eigenschaften aus, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dies auch den Husten Unterdrücken kann. 4

Manuka Honig bei Magenproblemen

Eine Reagenzglas Studie zeigte auf, dass Manuka Honig ein positives Ergebnis zeigte. 5

Andere Studien zeigten jedoch auf, dass eine tägliche 1 Esslöffel Einnahme, kein Bakterien Rückgang verzeichnete. Hier müssen noch weitere aussagekräftige Studien abgewartet werden.

Manuka Honig kann beitragen, die Verdauung verbessern

Haben Sie Durchfall, Verstopfungen oder Bachschmerzen, Manuka Honig kann beitragen, diese Symptome zu linden.
Manuka-Honig verbessert nachweislich den antioxidativen Status und lindert Entzündungen bei Ratten die an einer Art reizbarer Darmerkrankung litten. 6

Weitere Anwendungsgebiete sind

  • Hauterkrankungen (Akne, Neurodermitis, Psoriasis, Herpes)
  • Mykosen (Flechten, Hefepilze, Nagelpilz, Fußpilz)
  • Stärkung des Immunsystems.

Was sind die möglichen Nebenwirkungen von Manukahonig?

Die meisten Studien zu Manuka Honig wurden mit wenigen Patienten durchgeführt. Weitere Studien sind erforderlich, um zu entscheiden, ob es für verschiedene Erkrankungen sicher und wirksam ist.

  • Allergische Reaktion, insbesondere bei Bienenallergikern
  • Risiko eines Blutzuckeranstiegs bei oraler Einnahme-Daher sollten Diabetiker die therapeutische Nutzung nur nach Absprache mit ihrem Arzt in Erwägung ziehen
  • Mögliche Wechselwirkung mit bestimmten Blutverdünnern und Anfallsmedikamenten bei oraler Einnahme

Hinweis: Generell ist Honig für Babys und Kleinkinder von 0 – 12 Monaten nicht geeignet. Es kann dadurch die sogenannter  Säuglingsbotulismus entstehen, bei der eine erhöhte Gefahr von einer schweren Vergiftung hervorgerufen wird.

Was bedeuten die Zahlen beim Manuka Honig?

Es wurde festgestellt, dass für die einzigartige Eigenschaft spezieller Manuka-Honige in erster Linie das sogenannte Methylglyoxal (MGO) verantwortlich ist. Der antibakterielle Wirkstoff ist in hoher Konzentration enthalten. Auch weitere wichtige Inhaltstoffe wie Polyphenol und Mineralstoffe.

Der hohe MGO Gehalt ist im Manuka Honig einmalig und gibt es so, sonst nirgends auf der Welt.

Wie erkennt man ob wirklich Manuka Honig in einem Produkt enthalten ist?

Jeder 4-5 angebotene Manuka Honig ist wirklich echt und nicht mit anderen Honigsorten gestreckt. Woran erkennt man wieviel enthalten ist?

Der MGO Gehalt und die Chargen Nummer stellt sicher, dass der Manuka Honig im Labor geprüft wurde.

  • Er ist rein, wenn er aus über 51% Manuka Nektar besteht

Der MGO Gehalt gibt an, für welche Zwecke man den Manuka Honig einsetzen kann.

MGO GehaltKann helfen bei
MGO 100+- Kleinere Wunden und bei Erkältungen
- Schmerzen an Gelenken
- Haut Probleme wie Akne, Herpes, Sonnenbrand…)
MGO 250+- Halsschmerzen,
- Rachenentzündung,
- Erkältung,
- Husten,
- Bronchitis,
- Reizhusten,
- Mandelentzündung
- Stärkung der körpereigenen Abwehr bei grippalen Infekten und fiebrigen Erkältungen
MGO 400+Gegen Keime und innere Beschwerden wie Magen Darm Probleme
MGO 550+Bei schweren Beschwerden bei dem 400+ keine Verbesserungen bringt
MGO 800+- Hartnäckige Darmerkrankung
- Starke Blasenentzündung
- Intensive Grippeerkrankung
MGO 1000+Manuka Honig MGO 1000+: So wirksam wie sonst keiner

Bei manchen Produkten wird auch der UMF angegeben, dieser gibt Auskunft über die Wirkstärke (= die Anzahl abgetöteter Bakterien). Das Kürzel MGO steht für die Konzentration von Methylglyoxal in Milligramm pro Kilogramm (= mg/kg) Honig.

Somit kann eine Dose über 100€ Kosten, je nach MGO Gehalt des Honigs.

Manuka Honig im Online-Shop, bei Amazon im Reformhaus, DM oder Rossmann kaufen

Bevor Sie Manuka Honig kaufen sollten, schauen Sie sich passende Bewertungen von anderen Kunden an. Manuka Honig ist Gesund und wird auch von vielen Menschen bei einer Bronchitis eingesetzt. Die Wirkung von Manuka Honig bei Bronchitis ist nicht alleinig durch subjektive Erfahrungen bestätigt, sondern auch wissenschaftlich belegt.

Manuka Honig wirkt also bei Infektionen mit Bakterien, Viren und Pilzen.

Wie sollte man den Manuka Honig lagern

Hier gilt das gleiche Prinzip wie bei normalem Honig, kühl, dunkel und trocken lagern. Wir empfehlen bei jedem Honig verzehr, einen frischen Löffel zu benutzen da sich sonst Keime bilden können

Wie schmeckt Manuka Honig

Der Geschmack lässt sich als kräftig, süßlich und aromatisch, mit einer leicht bitteren Note beschreiben.

Kamille


Schnelle Fakten zu Kamille

  • Die Kamille ist eine sehr vielseitige Heilpflanze
  • Bei Erkältungen kann die Kamille in Form von Tee oder Inhalationen helfen
  • Kamille hat einen charakteristischen, aromatischen Duft und einen kegelig gewölbten sowie hohlen Blütenboden.
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Steckbrief Echte Kamille

Eigenschaften:wundheilend, krampflösend, antiseptisch, schmerzlindernd, menstruationsregulierung, entzündungshemmend, anti-mikrobiell
Behandlung:Erkältungen, Reduziert Muskelkrämpfe und Periodenschmerzen, Beruhigt Magenschmerzen, wirksames natürliches Beruhigungsmittel, Hautbleichmittel, Reduziert Akne, Zell- und , Geweberegeneration (gut bei Alterungsprozess), Reduzierung von Augenringen, Schuppenbefreiung, Magenschmerzen, Blähungen, Brechreiz, Darmkrämpfe, Durchfall, Halsentzündung, Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischreizungen, Wunden , Geschwüren
Ekzemen, Gicht, Hautirritationen, Prellungen, Verbrennungen, Neuralgien, Ischias, rheumatischen Schmerzen, Hämorrhoiden , Mastitis, Entzündungen der Haut und der Schleimhäute, Nasenentzündung, Augenerkrankungen einschließlich verstopfter Tränenwege, rissigen Brustwarzen, Windpocken, Ohren- und Augeninfektionen, Verringerung von Angstzuständen
Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit, Bewegungskrankheit, Arthritis, Rückenschmerzen, Dekubitus
Astrologische ZuordnungVenus, Sonne
Blütezeit:Juni – August
Sammelzeit:Juni - September (sehr wirkstoffreich bei zunehmendem Mond)
Wissenschaftlicher Name:Matricaria chamomilla, Martricaria flos
Standort:Sonniger Platz, nährstoffreicher Boden mit mäßiger Feuchte
Volksmund:Mutterkraut,Feldkamille, Kornkamille, Kummerblume, Hermel, Garmille
Inhaltsstoffe:Ätherische Öle, Magnesium, Chamazulenm, Bisabolol, Bitterstoffe, Cumarine, Flavonoide, Cholin, Schwefel, Kalzium, Bitterstoffe, Schleimstoffe
Unterstützende Edelsteine:Rubin, Saphir, Nephrit, roter Jaspis, Malachit, Pyritsonne
Verwendbare Teile:Blütenköpfe, Kraut
Pflanzentyp:Korbblüter

Kamille kann helfen, ihre Nerven zu beruhigen. Nur wenige Rituale sind so beruhigend wie der abendliche Einstieg in eine dampfende Tasse duftenden Kamillentee kurz vor dem Schlafengehen. Aber wie viel wissen Sie wirklich über das Kräutergetränk in Ihrer Teekanne?

Was ist der Unterschied zwischen der echten Kamile und römischer Kamille?

Die Kamille wirkt beruhigend, dies wurde schon vor hunderten von Jahren in der Altsteinzeit entdeckt und gehört zu eine der ältesten Heilkräuter der Menschheit. Der Kamillentee wirkt beruhigend und kräftigend nach schweren Krankheiten. Sie gehört zu den Korbblütlern. Beide gehören zur Familie der Korbblütler, zu denen Gänseblümchen und Sonnenblumen gehören. Die Kamille wächst einjährig und kann bis zu 30 cm Meter hoch wachsen

Echte Kamille erkennen

Chamomilla recutita oder Matricaria chamomilla ist die echte Kamille, die zur Familie der Korbblütler gehört. Sie hat spärliche, farnähnliche grüne Blätter und silberweiße Blütenblätter, die aus einem hohlen Behälter blühen. Sein ätherisches Öl ist dunkelblau, und es wird angenommen, dass es entzündungshemmende, krampflösende und antimikrobielle Eigenschaften hat, was teilweise auf die chemischen Verbindungen Bisabolol und Azulen zurückzuführen ist. 2

Echte Kamile vs. Römische Kamille

Die Römische Kamille ( Chamaemelum nobile) kommt ursprünglich aus Nordafrika ist aber auch sehr oft bei uns zu finden. Diese Sorte wird zum Aufhellen der Haare und für Haarspülungen sehr oft verwendet. Die üblichen Eigenschaften wie entzündungshemmend oder für chronische Entzündungen ist auch diese Sorte problemlos einsetzbar. Die Kamille liebt den Platz unter einer sonnenbeschienenen Bank.

Kamille und Krebs

Die meisten Bewertungen der Tumorwachstumshemmung durch Kamille beinhalten Studien mit Apigenin, das einer der bioaktiven Bestandteile der Kamille ist. Studien an präklinischen Modellen für

  • Haut-, Prostata-, Brust- und Eierstockkrebs

haben vielversprechende wachstumshemmende Wirkungen gezeigt. 2 3

In einer kürzlich durchgeführten Studie wurde gezeigt, dass Kamillenextrakte nur minimale wachstumshemmende Wirkungen auf normale Zellen verursachen, jedoch in verschiedenen menschlichen Krebszelllinien signifikante Verminderungen der Zelllebensfähigkeit zeigte.

Kamille Nährwertangaben

Kamille ist mit nur 2 Kalorien pro 1 Glas(200 ml) sehr kalorienarm. Anbei die Angaben für 100 ml (1/2 halbes Glas).

Brennwert:4 kj
Kalorien:1 kcal
Protein:0 g
Kohlenhydrate:0 g
Fett:v
Ballaststoffe:0 g
Broteinheiten:0 g
Wassergehalt:
99%

Kamillentee

Zubereitung Kamillentee

Was für ein Tee hilft gegen Halsschmerzen – Genau auch hier sind Sie mit einem Kamillentee genau richtig. Bei Erkältungen wird empfohlen, dass man mit Kamillentee inhalieren und so Entzündungen in der Nase, Rachen und Atemwege lindern kann. Auch bei Bei Magen-Darm Infektionen durch Bakterien hilft Kamillentee durch seine antibakterielle Wirkung und lindert somit die Magenkrämpfe.


Kamillentee in der Schwangerschaft: Was Mütter beachten müssen

Der Kamillentee ist ein traditionelles Volksheilmittel aus getrockneten Kamillenblüten und kann während der Schwangerschaft problemlos getrunken werden. Nicht jeder Tee ist in der Schwangerschaft geeignet, jedoch bei Kamille brauchen Sie keine Bedenken zu haben.
Der Kamillentee beruhigt den Magen und kann auch ab und an gegen Schwangerschaftsübelkeit nützlich sein. Die entzündungshemmende und schleimhautschützende Eigenschaft der Kamille können Sie auch nach der Geburt in Form von Sitzbädern bedenkenlos nutzen.

Meiden Sie schwarzen oder grünen Tee da diese Koffein enthalten.

Ohne Zucker und Süßstoff ist er ein bekömmlicher, kalorienarmer Durstlöscher. Man sollte jedoch max. 3 Wochen am Stück trinken und dann eine Pause einlegen, dies gilt auch wenn man nicht Schwanger ist.


Wann blüht Kamille?

Die Kamille blüht zwischen Juni und August. Traditionell werden diese Kamillenblüten vor dem 24 Juni gepflückt.


Wie mache ich ein Sitzbad mit Kamille – Sitzbad mit Kamille zubereiten: So geht’s

Ein Kamillenbad wird sehr häufig bei Entzündungen im Anal- und Genitalbereich oder bei Blasenentzündung eingesetzt.

Sitzbad mit Kamille: Das benötigen Sie:

Man stellte fest, dass Giftstoffe, wie von manchen Bakterien erzeugt, durch die Kamille unschädlich gemacht werden. Diese Heilpflanze gilt somit als entzündungshemmend, antibakteriell, krampflösend und wundheilungsfördernd. Für die Zubereitung benötigen Sie etwa 35 bis 50 Gramm Kamillenblüten (etwa 6 bis 10 gehäufte Esslöffel) und einen halben Liter Wasser.

Die Zubereitung

  1. Kamillenblüten (2-3 Teelöffel) in einen Topf legen und mit heißem Wasser übergießen
  2. 10 Minuten ziehen lassen
  3. Mit einem Sieb den herausgefilterten Sud in eine Sitzwanne mit ca 38 Grad warmen Wasser einfüllen.
  4. Bleiben Sie ca. 15 Minuten im Sitzbad mit Kamille sitzen. Danach kurz mit kaltem Wasser abspülen

Chamomilla Homöopathie

Chamomilla ist ein homöopathisches Einzelmittel, das als Streukügelchen (Chamomilla-Globuli), Tabletten oder Tropfen erhältlich ist. Chamomilla wird häufig in den Potenzen D6, D12, C6 und C12 verabreicht. Die Urtinktur wird zur äußerlichen Anwendung verordnet.

Chamomilla für das Baby

Für Kinder gilt eine niedrigere Dosis als bei Erwachsenen:

  • Säuglinge im 1. Lebensjahr erhalten ein Drittel (ca. 1-3 Globuli)
  • Kleinkinder bis zum 6. Lebensjahr etwa die Hälfte (ca. 2-5 Globuli)
  • 1. Kinder zwischen 6 und 12 Jahren etwa zwei Drittel (ca.3 -6 Globuli). 4

Chamomilla für Hund, Pferd und Katze

Chamomilla ist ein bewährtes Mittel zur Behandlung von Koliken bei Pferden. Der Bauch der Tiere ist aufgetrieben wie eine Trommel. Blähungen gehen zwar ab, bringen aber keine Erleichterung. Auffällig ist die Ruhelosigkeit der Tiere. Sie werfen sich vor lauter Schmerzen hin, springen wieder auf oder schlagen gegen die Box. Die Koliken treten meist während der Nacht auf.

Das homöopathische Mittel kann Hündinnen nach der Geburt helfen, wenn diese die Milch zurückhalten, sobald die Welpen saugen wollen. 5

Chamomilla Nebenwirkungen

Chamomilla sollte bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Kamille oder anderen Korbblütlern nicht eingenommen werden. Ansonsten sind keine Nebenwirkungen bekannt. Bei zu häufiger Einnahme und am Beginn der Behandlung kann es zu einer Verschlechterung der Beschwerden kommen. Das Mittel sollte dann nicht mehr eingenommen werden.

Wo wächst die Echte Kamile.

Die Echte Kamille (Matricaria chamomilla L.) ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Zucchini

Schnelle Fakten zu Zucchini

  • Zucchini gehört zur Familie der Kürbisgewächse! Durch die vielfältigen Nährstoffe und Antioxidantien ist sie von unseren Tellern nicht mehr wegzudenken.
  • Sie enthält wenig Kohlenhydrate, ist aber ein nährstoffreicher Sattmacher. Daher ist die Zucchini Besonders beim Abnehmwunsch und zur Förderung der Darmgesundheit beliebt.
  • Vorsicht beim selbst Anbau! Seinen sie hier gründlich und nutzen keine eigenen Samen! Gefährliche Kreuzungen können die Pflanze negativ verändern.
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Steckbrief Zucchini

Eigenschaften:entzündungshemmend, herzstärkend, verdauungsfördernd, antioxidativ
Behandlung:Herzgesundheit, Verdauungsbeschwerden, Augengesundheit, Schutz vor Diabetes, Schilddrüse, Nieren, Abnehmunterstützung
Blütezeit:Juni bis September
Erntezeit:August bis Oktober
Wissenschaftlicher Name:Cucurbita pepo
Standort:sonnigen bis halbschattigen Platz mit gutem Boden
Volksmund:Sommerkürbis
Inhaltsstoffe:Antioxidantien, Vitamine, Mineralstoffe wie Kalium, Eisen- Phosphor- Magnesium; Ballaststoffe, Caotinoide
Verwendbare Teile:Frucht und Blüten
Pflanzentyp:Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)

Zucchini- Der besondere Kürbis

Das süßschmeckende Gemüse ist nicht nur lecker, sondern ist für eine ausgewogene Ernährung perfekt geeignet. Durch die geringe Menge an Kohlenhydraten hat die Zucchini wenig Kalorien und ist eine nährstoffreiche, zuckerarme Gemüsesorte, welche wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Calcium und Mangan enthält. Sie gehört zu der Familie der Kürbisse und wird botanisch als Frucht bezeichnet. Ihr Name stammt vom italienischen Wort „zucca“ ab, was Kürbis bedeutet.

Kurzer Einblick in die Geschichte- Woher kommt die Zucchini

Zucchini wurde in ihrer Urform schon vor ca. 10.000 Jahren in Südamerika angebaut. Diese wilde Ursprungssorte schmeckte sehr bitter und wurde nur wegen der nützlichen Samen kultiviert. Im Laufe der Jahrtausende wurde die Pflanze weiter gezüchtet und ist aus der Gemüseabteilung in unseren Supermärkten nun nicht mehr wegzudenken. In den 70er Jahren wurden sie bei uns richtig populär. Die meist aus Italien stammenden Gastarbeiter führten die Zucchini in unsere Küche ein. In Italien landet sie seit dem 17. Jahrhundert in den Kochtöpfen.

Zucchini-Sorten- Gelbe bis grüne Zucchini, viele Arten gibt es zu entdecken

Die Zucchini wächst dicht am Boden, an kurzen Pflanzen. Rein äußerlich gibt es grüne, hellgrüne, gelbe oder sogar getupfte oder gestreifte Arten. Zucchini gehören in die Kürbisfamilie.

Hier wird unterteilt in Winter- und Sommerkürbis. Unterschied ist die Kalorienanzahl und die Menge an Zucker und Stärke. Sommerkürbisse wie die Zucchini haben weniger davon, aber einen höheren Wasseranteil.

Hier einige empfehlenswerte Zucchinisorten:

  • Diamant (glänzende Oberfläche)
  • Stiato d´ ítalia (gestreift)
  • Golden Rush (gelbe Früchte, geeignet für den Topfanbau)
  • Leila (widerstandsfähig vor Krankheiten)
  • Tondo Chiaro di Nizza (hellgrüne, kugelförmige Früchte)
  • Orelia (sehr ertragreich, goldgelbe Früchte)
  • One Ball (kugelförmig gelb)
  • Black Forrest (Kletterzucchini)

Zucchini richtig anbauen

Zucchini pflanzen- Bedingungen und Vorzucht

Die Zucchinipflanze mag es warm. Es bietet sich daher an die Zucchinisamen erst bei Zimmertemperatur vorzuziehen. Vor Juni sollte man keine direkte Aussaht im Garten durchführen.

Für eine gelungene Vorzucht, säht man die Samen in Anzuchtbehältern ca. 2-3 cm unter die Erde. An einem hellen, warmen Platz treiben sie am besten aus. Zwischen Mitte April und Mitte Mai sollte die Aussaht stattfinden.

  • In Italien wird am 7. Mai traditionell der Tag der Zucchini gefeiert. Hier wird mit der Aussaht begonnen.

Nach 1-2 Wochen werden bei regelmäßiger Wassergabe, die ersten Keimlinge sichtbar sein. Schwache Pflanzen und Blätter bei Bedarf entfernen, so geht die ganze Kraft in die gesunden Teile der Pflanze.

Umzug ins Freie oder Direktaussaht

Ende Mai bis Mitte Juni sollten die vorgezüchteten Pflanzen dann ins Freiland umgepflanzt werden. Hier eignet sich ein warmer, sonniger bis halbschattiger Standort, mit gutem Boden . Achten sie darauf, dass noch nicht mehr als 4 Blätter ausgetrieben haben, sonst kann die weitere Entwicklung gebremst werden. Bewässern sie die Pflanze regelmäßig ohne Staunässe zu bilden.

  • Alternativ können jetzt auch Samen direkt ins Beet gesäht werden.
  • Bitte beachten sie, dass die Pflanzen ca. 1 qm Platz benötigen, also nicht zu eng setzen.

Falls sie keinen Garten zur Verfügung haben, können Zucchini auch in einem großen Topf auf dem Balkon gezüchtet werden.

Die Pflanzen beginnen bei ausreichend Wärme und Wasser bald zu blühen. Die Zucchini hat männliche und weibliche Blüten und bestäuben sich so mit Hilfe der Insekten selbst. Entfernen sie regelmäßig umliegend wachsendes Unkraut.

Richtig Wässern

Zucchinipflanzen brauchen regelmäßig Wasser, mögen jedoch keine Staunässe. Besonders wenn es draußen im Hochsommer sehr heiß ist, brauchen die Zucchini viel Pflege. Lockern sie den Boden auf und gießen anschließend reichlich. So kann der Boden die Flüssigkeit besser aufnehmen.

Tipp: Für Zucchini, Salat, Gurken und Tomaten nutzen wir regelmäßig unseren Brennnessel-Sud. Hierfür Brennnessel mit Regenwasser mischen und ein paar Tage ziehen lassen. Einmal Wöchentlich geben wir dann einen Liter in eine Gießkanne und bewässern damit unsere Pflanzen. Dies gibt zusätzliche Kraft und schützt natürlich vor Krankheiten.

Ernten- Wann und wie?

Von Juni bis August entwickeln sich nun die Früchte, die regelmäßig geerntet werden sollten. Ernten sie die Zucchini in ihrem Garten klein. Wenn sie zu groß werden, steckt die Pflanze nur noch die Kraft in die großen Früchte und die kleinen sterben ab oder entwickeln sich nicht richtig.

Deshalb regelmäßig die größeren Zucchini ernten. Auch wird die Pflanze dadurch angeregt wieder neue Blüten zu bilden. Der Ertrag steigt! So können sie bis in den Herbst hinein die leckeren Früchte nutzen.

  • Im nächsten Anbaujahr wird optimalerweise ein anderer Standort genutzt. Auf eine Anbaupause von 3-4 Jahren pro Beet, sollten sie einhalten. So wachsen die Pflanzen bestmöglich.

Gefahren beim Anbau- giftige Kreuzungen

Ziehen sie keine eigenen Samen! Kaufen sie Samen stattdessen beim Händler. Zucchini kreuzt sich gerne unbemerkt mit anderen Kürbispflanzen. Findet hier eine Kreuzung, beispielsweise mit einer Zierkürbisart statt, kann es gefährlich werden. Cucurbitacin ist hier der giftige Stoff, der aus den essbaren Sorten heraus gezüchtet wurde.

Findet eine ungewollte Kreuzung statt, kann er wieder in den Zucchini vorkommen. Das Cucurbitacin ist hitzebeständig, auch kochen oder braten kann eine Vergiftung nicht verhindern. Deshalb gilt:

 

Bitte beachten

Wenn eine Frucht sehr bitter schmeckt, verzehren sie diese vorsichtshalber nicht!

Was tun, wenn bittere Zucchini gegessen wurden?

Wenn sie eine bittere Zucchini gegessen haben und Bedenken haben, achten sie genau auf die Reaktion ihres Körpers. Wenn Vergiftungsanzeichen wie

  • Magenkrämpfe,
  • Durchfall und
  • Erbrechen auftreten,

suchen sie einen Arzt auf oder gehen sie ins Krankenhaus. Besonders bei größeren Mengen kann es gefährlich werden.

Einsatz in der Küche

Verwendung Zucchini- Grillen bis Überbacken

Zucchini kann in vielen Gerichten Verwendung finden. Kleingeschnitten und gedünstet, als leckere Gemüsebeilage oder gefüllt und im Ofen überbacken. Jeder findet ein leckeres Rezept, das Zucchini beinhaltet. Auch roh kann sie verzehrt werden.

Besonders lecker schmeckt sie, wenn sie in einer Gemüsepfanne mit anderen Sorten wie Paprika, Tomaten, Karotten und Zwiebeln gebraten wird.

  • Unserer Familie ist Zucchini am liebsten gegrillt!

Mit etwas Olivenöl bestrichen und gewürzt, darf Zucchini bei einem leckeren Grillabend nicht fehlen.

Vor dem Grillen, Zucchini senkrecht in lange Scheiben schneiden, mit Olivenöl bestreichen und mit Salz, Pfeffer, ggf. etwas Chillipulver bestreuen. Ein paar Minuten von beiden Seiten grillen. Schon ist die perfekte, gesunde Gemüsebeilage fertig.

 

Tipp beim Einkauf

Kleine Zucchini haben meist einen feineren, zarteren Geschmack. Umso kleiner umso höher auch die Qualität. Größere Zucchini bilden meist Kerne aus und bekommen eine härtere Schale. Verzehrt werden können sie natürlich dennoch!

Haltbarkeit- Zucchini einlegen oder einfrieren?

Wie lange ist Zucchini haltbar?

Zucchini sind nicht lange haltbar, nach ein paar Tagen im Kühlschrank beginnt die Qualität bereits zu sinken, die Zucchini wird weicher und kann unschöne Stellen bekommen. Kaufen sie deshalb frisch ein oder verarbeiten geerntete Zucchini zeitnah.

Einfrieren

Oft stellen sich viele Hobbygärtner die Frage: Kann ich Zucchini einfrieren?

Ja, das ist möglich! Wenn sie ein paar kleine Tipps beachten, kann man kleinere Zucchini oder fertige Gerichte wie Suppen einfrieren und ca. 4-6 Monate aufbewahren.

  • Frieren sie die Zucchini am besten roh
  • Nehmen sie nur kleine Früchte, diese haben einen niedrigeren Wassergehalt und werden nach dem auftauen weniger matschig.
  • Schneiden sie die rohen Zucchini in mittelgroße Würfel und bestreuen diese mit etwas Lassen sie es ein paar Minuten ziehen. Das Salz bewirkt eine Wasserabgabe der Frucht. Wasser einfach abgießen und dann in einem passenden Behältnis in die Gefriertruhe stellen.
  • Suppen oder Eintöpfe in für sie passenden Portionen einfrieren.
  • Beschriften sie alles was sie einfrieren und schauen sie regelmäßig nach, was verbraucht werden sollte. So wird nichts vergessen und man wirft weniger Lebensmittel weg!

Einlegen

Besonders lecker sind auch eingelegte Zucchini. Wenn sie mit reichlich Flüssigkeit eingelegt werden, sind sie bis zu einem Jahr haltbar. Je nach Geschmack können Chillies, Zwiebeln, Paprika und verschiedene Gewürze wie Pfefferkörner, Muskat oder Curry hinzugefügt werden. Gehen sie wie folgt vor:

  • Zucchinis in Scheiben oder Streifen schneiden
  • Je nach Menge mit etwas Salz bestreuen (pro kleine Zucchini, ca. 1 TL)
  • In einem Topf etwas ziehen lassen (30 min)
  • Zucchini mit Essig kurz aufkochen (auf 1 kg Zucchini nehme ich 300 ml Essig)
  • Weitere Zutaten und Gewürze je nach Geschmack hinzugeben. Ich kann Paprika, Chillies und Zwiebeln empfehlen. Ein paar Pfefferkörner dürfen auch nicht fehlen. Alles ca. 5-10 Minuten kochen lassen.
  • WICHTIG: noch heiß in saubere, heiß ausgespülte Gläser geben und sofort verschließen.
  • Beschriften nicht vergessen.

Wie putze ich Zucchini richtig? Schale dran lassen oder schälen?

Waschen sie die Zucchini immer. Der Stiel/Strunk und kleine Wunden sollten entfernt werden. Die Schale dagegen enthält viele Nährstoffe. Lassen sie die Schale also einfach dran. Bei kleinen Zucchinis ist diese meist sehr zart.

Zucchiniblüten

Auch die Zucchiniblüten sind essbar! Sie schmecken sehr zart und sind besonders gefüllt eine Delikatesse. Dabei sind sie auf dem Teller ein echter Hingucker!

Zucchinirezepte

 

Überbackene, gefüllte Zucchini

Zum Rezept>>

 

Zucchinispagetti

Zum Rezept>>

Gesundheitsfördernde Wirkung- Warum sollte ich Zucchini essen?

Wichtige Inhaltsstoffe der Zucchini und was sie bewirken

Antioxidantien sind wichtige Lieferanten für unsern Körper. Sie helfen Entzündungen und oxidativem Stress zu bekämpfen. Vitamin C, Vitamin A und Carotin gehören zu dieser Nährstoffgruppe. Besonders viele Antioxidantien sind in der Schale enthalten, schälen sie deshalb die Zucchini nicht!

Vitamin C kann außerdem dazu beitragen den Blutdruck zu senken und die Blutbahnen zu reinigen. So wird Arterienverkalkung vorgebeugt.

In Zucchini befinden sich auch kleine Kerne. In einer Studie von 2006 wurde aufgezeigt, dass Kürbiskerne antioxidative Wirkungen hervorrufen.3 So können sie also Schäden durch freie Radikale vermindern und zur Stärkung des Immunsystems beitragen. Die Samen anderer Kürbissorten wie Zucchini sollen ähnlich, allerdings etwas geringer wirken.

Nährwertangaben
1 Portionen pro Packung
Portionsgröße 100

Menge pro Portion
Kalorien 17
% Tageswert*
Gesamtfett 0,3g 0%
Gesättigte Fettsäuren 0,1g 0%
Trans Fat 0g
Cholesterin 0mg 0%
Natrium 8mg 1%
Gesamtkohlenhydrate 3g 1%
Ballaststoffe 1g 4%
Gesamtzucker 2,5g
Enthält 0g zugesetzten Zucker 0%
Eiweiß 1,21g

Vitamin D 0mcg 0%
Calcium 16mg 2%
Eisen 0,4mg 0%
Kalium 261mg 6%

Tägliche Prozentwerte basieren auf einer Diät mit 2.000 Kalorien. Ihre täglichen Werte können je nach Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.

Abnehmen mit Zucchini- Schlankmacher durch wenige Kalorien

Durch die wenigen Kalorien, den geringen Zuckeranteil und damit verbundene Kohlenhydratmenge, greifen viele bei ihrer Diät oder Ernährungsumstellung auf Zucchini zurück. Sie füllt Mahlzeiten bezogen auf die Menge an, und bringt dabei viele wichtige Inhaltsstoffe.

So macht sie satt, bringt keine unnötigen Kalorien, aber wichtige Nährstoffe mit sich. Zucchini wird so beispielsweise als Ersatz für Nudeln in den Mahlzeiten eingesetzt. Sie können viel essen, ohne viele Kalorien zu sich zu nehmen. Probieren sie doch mal unser Zucchininudelrezept aus! 

Zucchini zur Verdauungsförderung

Als Heilmittel, in der ayurvedischen Behandlung, wird Zucchini bei Verdauungsproblemen wie Verstopfung, Bähungen und Magenverstimmungen empfohlen. Die Ballaststoffe wirken verdauungsanregend und können so auch die Gewichtsreduktion unterstützen.

Diabetes- Kontrolle und Prävention

Das Zucchini wenig Kohlenhydrate enthält haben wir ja schon erläutert. Jedoch hat sie auch eine blutzuckerregulierende Eigenschaft. Die enthaltenen Polysaccharidfasern helfen den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und Schwankungen zu vermeiden.

Augengesundheit- unterstützende Behandlung und Vorbeugung

Zucchini und andere Gemüsearten sind reich an Lutein, Zeaxanthin, Vitamin C, Mangan und Carotin. Sie schützen und erhalten die Augengesundheit. In einem 2017 veröffentlichten Manuskript wurden Lutein und Zeaxanthin als wichtige Stoffe für eine gesunde Sehleistung erkannt.

Sie scheinen eine große Rolle zu spielen, wenn es um das Risiko einer Sehstörung geht. Auch bei bereits auftreten Augenkrankheiten wird eine positive Wirkung erwartet.2

Entzündungshemmende Wirkung

Zucchini wird schon sehr lange in der traditionellen Gesundheitsförderung eingesetzt. Durch die entzündungshemmende, antioxidative Wirkung kann sie bei Erkältungen Schmerzen lindern und eine Genesung beschleunigen.

Schwangerschaft- B Vitamine und Folsäure

Schwangere sollten viel Vitamin B, zu welchen auch Folsäure gehört, zu sich nehmen. Zucchini ist reich an diesen B Vitaminen und helfen so dem Körper ,neues Leben gesund zu entwickeln.

Frauen die schwanger sind oder werden wollen, sollten also frühzeitig auf eine gesunde Ernährung und die natürliche Aufnahme von B Vitaminen achten. Zucchini sollte deshalb öfter auf dem Speiseplan stehen.

Nebenwirkungen

Zucchini ist eine Pflanze welche von den meisten Menschen sehr gut vertragen wird. Es treten kaum allergische Reaktionen auf. Deshalb sind sie bereits für Babys, welche mit der Beikost beginnen, sehr gut geeignet.

Oxalate sind in geringen, jedoch nachweisbaren Mengen in Sommerkürbissen enthalten. Hier sollten Menschen mit unbehandelten Gallenblasen- oder Nierenproblemen vorsichtig sein. Zucchini kann die Beschwerden verstärken. Sprechen sie mit ihrem Arzt darüber.

Eine weitere Gefahr besteht in der Kreuzung bzw. Veränderung der Pflanzen. Da sich Kürbisse gerne kreuzen, kann eine ungewollte Verbindung vorkommen. Besonders beim Anbau im Garten können giftige Kreuzungen entstehen. Beachten sie die Hinweise unter Gefahren beim Anbau.

Grünkohl


Schnelle Fakten zu Grünkohl

  • Grünkohl ist reich an vielen wichtigen Nährstoffen.
    Dazu gehören Provitamin A, B-Vitamine, Folsäure, Vitamin E, K und C, Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Eisen, Ballaststoffe.
  • Zu der Kreuzblütlerfamilie gehört auch der Grünkohl. 
  • Grünkohl ist ein typisches Wintergemüse, welches zwischen Oktober und März regional erhältlich ist. Greifen sie deshalb, besonders im Winter, zum heimischen Superfood.
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Grünkohl Steckbrief

Eigenschaften:antikarzinogen, entzündungshemmend, antioxidativ, verdauungsanregend, kalorienarm, fettarm, nährstoffreich
Behandlung:Verdauungsanregung, Knochen und Zahngesundheit, Zellgesundheit, Diabetes, Krebsrisiko verringern, Herz-Kreislaufgesundheit fördern, Schlaganfallrisiko verringern
Erntezeit:Einheimische Saison ist im Winter: November bis März
Wissenschaftlicher Name:Brassica oleracea var. sabellica L
Standort:Lockerer, gedüngter Boden, sonniger Standort, ausreichend Feuchtigkeit
Volksmund:Oldenburger Palme, Blätterkohl, Krauskohl, Braunkohl
Inhaltsstoffe:Provitamin A, B-Vitamine, Folsäure, Vitamin E, K und C Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Eisen, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Senfölglykoside
Verwendbare Teile:Kräuselige Blätter
Pflanzentyp:Kohlarten (Brassica oleracea), Kreuzblütengewächse

Grünkohl- ein traditionelles Gemüse blüht auf

Grünkohl hat in den deutschen Küchen, vor allem im Norden große Tradition. In der Zwischenzeit ist der Grünkohl etwas in Vergessenheit geraten. Aktuell wird er wieder modern und erfährt einen richtigen Hype. Das grüne oder manchmal lila/rote Wintergemüse, mit seinen starken Blattadern und seinen kräuseligen Blättern, ist aus der Liste der aktuellen Ernährungstrends nicht mehr wegzudenken.

Das heimische Superfood zählt offiziell zu den Blätterkohlen. Für neue Rezepte und Experimente in der Küche wird Grünkohl gerne genutzt. Dies liegt vermutlich daran, dass der Grünkohl, als gesundes, trendiges Gemüse in den USA, große Begeisterung auslöst.

Auch hier bei uns legen die Menschen wieder mehr wert auf heimisches, saisonales und regionales Gemüse. Grünkohl ist hier ein gesunder Nährstofflieferant, der wieder öfter in unseren Töpfen landen sollte.

Ursprung- wo kommt der Grünkohl her?

Grünkohl ist ein bekanntes Gemüse, welches vor allem im Norden sehr beliebt ist. Er ist zwischenzeitlich weltweit verbreitet, in den nordischen Regionen wie Norddeutschland oder Holland, jedoch sehr häufig in Verwendung. In Friesland wird er seit Jahrhunderten angebaut.

Grünkohl im Garten

Anbau

Grünkohl darf in keinem Bauerngarten fehlen und auch Hobbygärtner können sich an das Wintergemüse herantrauen. Dabei ist er nicht nur sehr ertragreich, sondern benötigt auch wenig Pflege und zählt zu den robusten, sehr winterharten Pflanzen. Je nach Sorte kann er den ganzen Winter, von Ende Oktober bis März geerntet werden.

Zwischen Februar und Mai sollte mit der Vorzucht begonnen werden. Ins Freiland können die kleinen Pflanzen dann von April bis August. Dabei ist darauf zu achten, dass der Grünkohl einen lockeren Boden braucht, welcher gut mit Sonnenlicht versorgt wird und dass die Pflänzchen genügend Platz zum Wachsen haben. 

  • Mindestens 50 cm auf 50 cm sollten es sein.

Vor der Umsetzung ins Freiland, sollten sie für eine natürliche Düngung des Bodens sorgen. Mit Kompost und Kalk lässt sich der Boden optimal vorbereiten.

Bewässern sie den Grünkohl regelmäßig und lassen sie die Erde nicht austrocken. An heißen Sommertagen deshalb täglich bewässern. Auch die Auflockerung der Erde durch hacken ist unverzichtbar.

Wenn genügend Platz zwischen den einzelnen Pflanzen ist, hält sich der Schädlingsbefall in Grenzen. Kohlhernie kommt jedoch vor. Um dies vorzubeugen sollte man Staunässe vermeiden und einen neutralen PH-Wert im Boden herstellen. Kalk ist hier wichtig.

Sorten

Im Handel sind frühe und späte Sorten erhältlich. Ich empfehle späte Sorten, welche man im Winter, wenn andere Gemüsesorten knapp sind, frisch ernten und verarbeiten kann. Dabei muss man den Grünkohl, auch vor Schnee nicht schützen.

Hier einige bekannte Sorten, welche sich für den Anbau eignen:

  • Halbhoher grüner, krauser Grünkohl (schmackhaft und sehr alte Sorte)
  • Ostfriesische Palme (alte Sorte, robust, feiner Geschmack)
  • Kardett (sehr robust, dunkelgrüne Blätter)
  • Scarlet (lila/rote Farbe, ertragreich)
  • Redbor (grün-lila/rote Blätter, sehr robust, feine Kräuselung)

Wann kann ich meinen Grünkohl ernten?

Ernten sie nicht den kompletten Grünkohl. Beginnen sie mit den unteren Blättern. Ernten sie die Blätter nach Bedarf, von unten nach oben. Je nach Sorte kann ab Oktober mit der Ernte begonnen werden. Es muss nicht bis zum ersten Frost gewartet werden! Er schadet ihm jedoch auch nicht. Späte Sorten können deshalb bis in den März hinein geerntet werden.

Ist Frost nötig?

Es hält sich hartnäckig die Meinung, dass Grünkohl für einen leckeren Geschmack, Frost benötigt. Das kommt daher, dass sich erst dann die Stärke in den Blättern zu Zucker umgewandelt haben soll. Dies stimmt jedoch nicht ganz. Die Umwandlung von Stärke in Zucker, hängt vom Sonnenlicht und dem Stoffwechsel des Grünkohls ab. Es gilt, je länger ein Grünkohl reift, desto höher ist sein Zuckergehalt. Mit Frost selbst, hat diese Annahme eines besseren Geschmacks, also nicht wirklich etwas zu tun. Die neuen Grünkohlsorten haben inzwischen meist feinere Blätter und einen höheren Zuckergehalt, langes ausreifen wird hier nicht benötigt, um einen tollen Geschmack zu erreichen

Haltbarkeit und Frische

Kauftipps Grünkohl- Saison

Kaufen sie den Grünkohl am besten regional und saisonal ein. Von November bis März ist seine Hauptsaison, er wird also den ganzen Winter vom Feld geerntet.

  • Achten sie beim Kauf auf knackige Blätter und eine intensive grüne Farbe.
  • Die Blätter sollten nicht welk oder gelblich aussehen.

Generell gilt Kohl als gesundes, vielfältiges Gemüse, das in der Saison preiswert erhältlich ist. Greifen sie im nächsten Winter doch öfter mal zum Grünkohl.

Wie lange kann man Grünkohl lagern?

Lagern sie ihren Grünkohl im Gemüsefachs ihres Kühlschranks. Es ist zu empfehlen ihn schnell zu verarbeiten, da durch längere Lagerung Vitamine verloren gehen.

Einige Tage kann er jedoch kühl und trocken gelagert werden. Wer nicht den ganzen Grünkohl in Mahlzeiten verarbeiten kann, sollte ihn kurz in heißem Wasser balancieren und dann einfrieren.

Grünkohl zubereiten

Verarbeitung von frischem Grünkohl-Tipps

Für ein leckeren feinen Geschmack werden die einzelnen Blätter des Grünkohls vom Strunk, mit einem Messer entfernt.

  • Die dickeren Blattadern schneidet man ebenfalls weg.
  • Alle Blätter dann gründlich waschen,
  • trockenschütteln oder tupfen
  • und in kleine Stücke schneiden oder zupfen.

Je nach Verarbeitungswunsch auch feiner hacken.

Roh oder gekocht?

Bereiten sie den Grünkohl schonend zu, garen sie ihn, wenn möglich nicht zu lange. Auch roh kann er verzehrt werden. Optimal ist es, wenn der Grünkohl nur kurz gedünstet wird. So wird er zarter, jedoch bleiben die meisten wichtigen und gesunden Nährstoffe erhalten.

  • In Smoothies wird er gerne auch ganz roh verwendet.

Zu was passt Grünkohl?

Besonders in Norddeutschland ist Grünkohl als Beilage zu herzhaftem Kassler, Pinkelwürsten oder Mettwürsten beliebt. Diese Rezepte sind jedoch meist sehr fettreich. Es lohnt sich allerdings auch Grünkohl mal anders zuzubereiten. Kurz angedünstet und mit Körnern, sowie einem leckeren Dressing verfeinert, schmeckt er als Salat super. Auch zu exotischen Geschmacksrichtungen wie Kokos, Curry, Ingwer und Fenchel passt er super. Als Pesto zu Nudeln, selbst hergestellt, mit gemahlenen Nüssen, Parmesan, Öl und etwas Knoblauch, kann er super vorbereitet werden.

Die gesunden Smoothies werden immer beliebter. Besonders zur kalten Jahreszeit, wenn der Grünkohl Saison hat, bietet es sich an, ihn mit einzubauen. Er sorgt nicht nur für eine tolle, grüne Farbe, auch seine Nährstoffe haben es in sich. Gemixt mit Banane, Ingwer und Orange ist er erfrischend und wärmend zugleich, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist.

Rezepte mit Grünkohl

Grünkohl mit Pinkel- das beliebte Wintergemüse in seiner gesunden Variante

Fettgehalt und Kalorien- Einblick in das Nährstoffprofil von Grünkohl

Nicht umsonst wird Grünkohl als heimisches Superfood bezeichnet!

„Denn Grünkohl hat im Vergleich zu anderen Gemüsearten einen hohen Gehalt an Provitamin A, B-Vitaminen, Folsäure, Vitamin E, K und C und Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium und Eisen. Hinzu kommen Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Senfölglykoside.“ Heike Kreutz, BZfE/AID
2

Ein Blick auf das Nähstoffprofil lohnt sich und macht Lust, Grünkohl zu kochen!

  • 100 g Grünkohl, roh, haben 35kcal.

Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind:
14

Wasser89,63 g
Fett: 1,49 g davon 0,178g gesättigte Fettsäuren, 0,104g einfach ungesättigte Fettsäuren und 0,673g mehrfach ungesättigte Fettsäuren
Kohlenhydrate: 4,42 g davon 4,1 g Ballaststoffe und 0,99 g Zucker
Eiweiß: 2,92 g
Calcium, Ca.: 254 mg
Eisen, Fe: 1,60 mg
Magnesium, Mg:
33 mg
Phosphor, P: 55 mg
Kalium, K: 348 mg
Natrium, Na: 53 mg
Zink, Zn: 0,39 mg
Folsäure: 62 ug
Vitamin C: 93,4 mgThiamin:
Thiamin0,113 mg
Riboflavin: 0,347 mg
Niacin: 1,180 mg
Vitamin B-6: 0,147 mg
Vitamin A, RAE:241 ug
Vitamin A, IE: 4812 IU
Vitamin E (Alpha-Tocopherol): 0,66 mg
Vitamin K (Phyllochinon): 389,6 ug

„Kohl enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, wie Vitamin C oder B-Vitamine, Betacarotin, Folsäure, Kalium, Calcium und Eisen, Grünkohl zudem Vitamin K und Provitamin A. Außerdem weist Kohl reichlich Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe auf. Letzteren werden zahlreiche positive Eigenschaften nachgesagt. Eine regelmäßige Zufuhr soll den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel günstig beeinflussen und das Immunsystem unterstützen.“ Heike Kreutz, BZfE/AID 5

Besonders im Winter bietet es sich also an, häufiger zu Grünkohl zu greifen. Er enthält sogar mehr Vitamin C als eine Orange. In einer 2017 veröffentlichten Forschung, wird die gesunde Wirkung von „Brassica“ Sorten, zu der auch Grünkohl zählt, bestätigt. Besonders die kleinen Setzlinge, die Sprossen, haben sich als äußerst gesund erwiesen.
8

Erkältungen vorbeugen- Immunsystem schützen

Eine regelmäßige Ernährung mit Kohlarten soll das Immunsystem unterstützen.
5


In einem Tierversuch (Davis, J.M. et al.) wurden Mäusen, Querzetin (ein sekundärer Pflanzenstoff, zu den Flavonoiden gehörend) zur Nahrung gemischt. Die Infektanfälligkeit wurde gemindert. Vor allem die stressbedingte erhöhte Anfälligkeit, kann durch Querzetin vermindert werden. Besonders hohe Konzentrationen kommen in Zwiebeln und Grünkohl vor (Watzl und Leitzmann, 1999).15

Verdauung anregen- ballaststoffreiche Ernährung

Grünkohl enthält viele Ballaststoffe, was verdauungsanregend wirkt. Auch regen sie die Entwässerung an, dies fördert ebenfalls unsere Verdauung. Ballaststoffe sind darüber hinaus für viele weitere Bereiche unseres Körpers wichtig:

Eine Zusammenfassung der Universität Kentucky aus dem Jahr 2009 hebt die wichtige Bedeutung von Ballaststoffen nochmals hervor:


„Personen mit hoher Zufuhr von Ballaststoffen scheinen ein signifikant geringeres Risiko für die Entwicklung von Herzerkrankungen, Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit und bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen zu haben. Die Erhöhung der Ballaststoffaufnahme senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel im Serum.“ 16

Diabetes Typ 2- Grünkohl senkt das Risiko

Der erhöhte Verzehr von Obst und Gemüse verringert das Risiko an Altersdiabetes zu erkranken. Eine Forschergruppe der Universität Leicester (Carter, P. et al.) wertete alle aktuellen und bewährten Studien aus. Die Ergebnisse zeigen, dass der tägliche Verzehr von grünem Blattgemüse (Salaten, Grünkohl, Mangold…) zu einem statistisch verringertem Diabetesrisiko (Typ 2) führt.15

Gedächtnisleistung steigern- Altersdemenz verringern

In einer Pressemitteilung des Royal Pharmaceutical Society, wurden 2005 die Ergebnisse bahnbrechender Versuche, von Prof. Peter Houghton präsentiert. Er erkannte, dass Glucosinolate aus Brassica- Arten, den Abbau von Acetylcholin, in unserem zentralen Nervensystem hemmen kann. Dies ist für unsere Gedächtnisleistung entscheidend. Durch den verlangsamten Abbau, wird unser Gedächtnis positiv beeinflusst.15

Auch durch die Vermehrte Aufnahme von Flavonoiden, kann das Risiko an Altersdemenz zu erkranken verringert werden. D. Commenges und Kollegen veröffentlichten dieses Ergebnis 2000, im European Journal of Epidemiologie. Grünkohl ist mit seinen vielen Flavonoiden, also auch auf das Demenzrisiko gesehen, ein optimales Nahrungsmittel.15

Knochen- und Zahngesundheit-Kalzium

Grünkohl ist reich an Kalzium. Für unseren Körper ist es mengenmäßig der wichtigste Mineralstoff, denn wir benötigen ihn für den stabilen Knochenaufbau und für gesunde Zähne. Besonders für Menschen die keine Milchprodukte verzehren, sind kalziumhaltige Lebensmittel wichtig.
7
Die Landesärztekammer BW empfiehlt Grünkohl und andere Kalziumreiche Lebensmittel ebenfalls, vor allem bei Laktoseintoleranz.
9

Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt folgende Zufuhrmengen:


„Am meisten Kalzium benötigen mit 1.200 mg täglich nach wie vor Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren, da ihr Körper stark wächst. Erwachsene, Schwangere und Stillende sollten 1.000 mg Kalzium pro Tag aufnehmen. Für Säuglinge und Kleinkinder haben sich die Referenzwerte geändert. So wird für Säuglinge im Alter von vier bis zwölf Monaten eine Zufuhr von 330 mg (früher 400 mg) täglich empfohlen. Kinder von vier bis sieben Jahren sollten 750 mg (früher 700 mg) am Tag aufnehmen.“ Heike Kreuz, BZfE/AID 7

Zellschutzwirkung bei Kreuzblütlern

Grünkohl gehört zu den Kreuzblütlern, ebenso wie Brokkoli, Rosenkohl, Kohlrabi, usw. In verschiedenen Studien wurde festgestellt, dass Gemüse aus dieser Familie vorbeugend gegen Krebs wirkt und unsere Zellen schützt. Die enthaltenen Glucosinolate, genauer gesagt Sulforhaphan, ist für diese Wirkung verantwortlich.

In einer Kurzzeitstudie von 2009 (Riso, P. et al.), konnte festgestellt werden, dass die vermehrte Aufnahme von Kohl die DNA-Schädigung beeinflusst.

  • Die Schäden wurden um 22 % verringert.
  • Dies wirkt sich auch auf das Krebsrisiko aus.

Eine Zellschädigung an der DNA, sind nach medizinischen Erkenntnissen, der erste Schritt bei der Mutation einer Zelle, zur Krebszelle.15

Krebsrisiko verringern

Der häufige Verzehr von Kreuzblütlern steht im engen Zusammenhang zum verringerten Risiko einiger Krebsarten. Die enthaltenen Senföle sind Substanzen, welche Krebs bekämpfen. So konnte eine Studie 2013, eine risikoverringernde Wirkung von Kreuzblütlern auf Blasenkrebs feststellen.
10
Auch die Ergebnisse in einer Methastudie bestätigen dies.
11

In Bezug auf Lungenkrebs, kann man immer wieder von widersprüchlichen Ergebnissen lesen. In einer Studie von 2005 (Brennan, P et al.), mit großer Fallzahl, belegen die Daten einen stark schützenden Effekt von Kreuzblütlern gegen Lungenkrebs.15

Männer die drei oder mehr Portionen Gemüse am Tag verzehren, können das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken um bis zu 50 % reduzieren. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Cancer Research Center in Seattle (Woodward, K.). Der stärkste Effekt wurde hier ebenfalls bei den Gemüsesorten der Kreuzblütlerfamilie festegestellt.15

Um 50 % kann ebenfalls das Risiko für Darmkrebs, bei einer gesunden Ernährung mit Kohlarten, verringert werden. Eine Indische Studie (Ganesh, B. et al.) untersuchte diese risikomindernden Effekte bei Männern und Frauen.15

Herzgesundheit

Grünkohl und andere Gemüsesorten wie Zwiebeln, Auberginen, Radieschen und Bohnen sind reich an Flavonoiden. Diese sekundäre Pflanzenstoffe wirken antioxidativ auf unseren Körper. Eine vermehrte Aufnahme an Flavonoiden senkt nachweislich (Hertog et al.) das Risiko, an einem tödlichen Herzinfarkt zu sterben. Auch das Herzinfarktrisiko allgemein sank um bis zu 50%.15 Eine weitere Studie aus dem Jahr 2001 (Hirvonen et al.) bestätigt diese Ergebnisse ebenfalls.

Schlaganfallrisiko verringern

 „Menschen mit einer höheren Konzentration an Vitamin C im Blutplasma-…- haben ein deutlich reduziertes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.“15

Dies ist das zusammengefasste Ergebnis einer groß angelegten Studie der sog. EPIC-Studie (Myint, P.K.). Der Effekt kann hier mit statistischer Sicherheit auf die Aufnahme von vitamin-C reicher Nahrungsmitteln begründet werden.15 Grünkohl zählt zu diesen Lebensmitteln.

Hautalterung und Faltenbildung verringern-Vitamin C

Es besteht ein großer Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Hautzustand eines Menschen. Fett und Kohlenhydrate verschlechtern unsere Haut, Vitamin C reiche Nahrungsmittel verjüngen unsere Haut dagegen.

Mareve C. Cosgrove und Kollegen, betonen in ihren Untersuchungen, dass eine gesundes Ernährungsverhalten mit viel Vitamin C, das Hautbild positiv beeinflussen kann.15

 Nebenwirkungen- Ist Grünkohl giftig?

Grünkohl ist weder roh, noch gekocht giftig! Etwas aufpassen sollte man bei der Schadstoffbelastung. Je nach Region und Anbaubedingungen kann der Grünkohl stärker mit Pflanzenschutzmitteln belastet sein. So findet man immer wieder Berichte über eine zu hohe, auffällige Belastung. Beispielsweise das niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit untersuchte 2012 frischen Grünkohl und fand auffällige Werte.

Es wurde empfohlen regelmäßig zu kontrollieren, gesundheitliche Risiken wurden jedoch nicht erwartet.

  • Wer auf Nummer sicher gehen will, dem rate ich zu Bioqualität oder zum eigenen Anbau im Garten.
  • Gründliches Waschen ist ebenfalls wichtig.

Grünkohl bläht uns durch die vielen Ballaststoffe gerne auf. Dies stellt allerdings keine Gefahr dar. Empfindliche Menschen können mit Kümmel oder Fenchelsamen entgegenwirken.

Schwarzkümmelöl

Schnelle Fakten zu Schwarzkümmelöl

  • Thymochinon ist der wichtigste Wirkstoff im Schwarzkümmelöl.
  • Es wird medizinisch für Krankheiten wie Asthma, Akne, Arthritis, Leberschäden, zur Wundheilung, Zahngesundheit und vielem mehr angewendet. Thymochinon ist der wichtigste Wirkstoff im Öl.
  • Als natürliches Zeckenmittel schwören viele Menschen auf Schwarzkümmelöl. 

Schwarzkümmelöl- Was ist es und woher kommt es?

Der echte Schwarzkümmel,  ist auch unter dem wissenschaftlichen Namen „Nigella sativa“, „Kalonji“ oder „schwarzer Samen“ bekannt.

Die feine Schwarzkümmelpflanze, mit seinen hellblau und weiß gefärbten Blüten und seinen linienförmigen Blättern, wird ca. 20-30 cm hoch. In den behaarten grünen Kapseln, den Früchten, stecken die Schwarzkümmelsamen in einzelnen Fächern. Diese Samen sehen ein bisschen aus wie Sesam, sind jedoch tief schwarz.

Kurzer Einblick in die Geschichte

Bereits die alten Ägypter, Griechen und Römer nutzten die natürliche Heilkraft des Schwarzkümmels und des daraus gewonnen Öls. In der islamischen Literatur ist Schwarzkümmel sehr bedeutend, es wird für die prophetische Medizin empfohlen.

Deshalb wird er auch heute in östlichen Regionen noch „Schwarzkümmel der Heiligen Bibel“ genannt. Als Leberstärkung, Verdauungsmittel bei Durchfall, Analgetikum, bei Erkältungen, Infekten, Asthma, Rheuma und bei Hauterkrankungen wurde es hauptsächlich eingesetzt. 6

Gewinnung und Herstellung

Schwarzkümmelöl wird aus den Samen der „Nigella Sativa“ gewonnen.

  1. Die zerkleinerten Samen werden mit Lösungsmitteln (organischen) ausgezogen.
  2. Nach der Lösungsmittelentfernung, wird aus dem übrig gebliebenen Rückstand, durch Destillation, das Schwarzkümmelöl gewonnen. 6
  3. Das Schwarzkümmelöl mit seiner schwarzen Farbe ist nun für die Weiterverarbeitung oder Verwendung bereit.

Schwarzkümmelöl-Produkte

Wo kann ich Schwarzkümmelöl kaufen?

Ob in der Apotheke, Online, in Drogerien oder großen Supermärkten. Schwarzkümmelöl begegnet uns immer wieder in unserem Alltag. Schauen sie einmal genauer in die Ölregale oder lassen sich in der Apotheke von Experten beraten.

Öl als Bioprodukt

Bei Produkten, welche oral eingenommen oder auf die Haut aufgetragen werden, sollte man beim Kauf auf gute Qualität achten. Eine gute Orientierung bieten die Biosiegel.

Dabei sollten sie darauf achten, nur Produkte mit bekannten Biosiegeln zu erwerben, nur so ist eine geringe Schadstoffbelastung und regelmäßige Kontrolle gegeben.

Herkunft- ägyptisches Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl ist in Süd- und Südwestasien beheimatet. Hier wächst er frei und kommt natürlich in der Natur vor. Heute wird er in vielen Ländern angebaut. Anbauländer sind

  • Mitteleuropa,
  • Asien und
  • der mittlere Osten.

Ägyptisches Schwarzkümmelöl ist sehr bekannt und wird gerne gekauft. Egal woher das Öl stammt, achten sich auf seriöse Hersteller und gute Qualität.

Kapseln

Als Medizinprodukt sind Schwarzkümmelkapseln in der Apotheke erhältlich. Bei verschiedenen Krankheitsbildern und Symptomen können diese Kapseln helfen.

Lassen sie sich bei entsprechenden Beschwerden von ihrem Arzt beraten. Unter „Wirkung- für was ist Schwarzkümmelöl gut“, geben wir ihnen Einblick in mögliche Anwendungsbereiche.

Haltbarkeit Schwarzkümmelöl

Wie lange ist Schwarzkümmelöl nach dem Öffnen haltbar?

Hersteller empfehlen eine zeitnahe Verwendung des Schwarzkümmelöls nach Öffnung der Flasche. Spätestens nach 3 Monaten sollte es verbraucht sein. Kaufen sie daher wenn möglich, sehr geringe Mengen und keine großen Flaschen.

 

Lagerung

Lagern sie die geöffnete Ölflasche luftdicht, also gut verschlossen im Kühlschrank.

Inhaltsstoffe- Was ist in Schwarzkümmelöl enthalten?

Der vermutlich wichtigste Inhaltsstoff des Schwarzkümmelöls ist die Substanz Thymochinon 6 . Auch p- Cymol, α- Thujaen, Longifolen, β- Pinen, α- Pinen und Carvacrol sind wichtige Wirkstoffe. Sie wirken antimykotisch, antibakteriell und antioxidativ. Vor allem das Antioxidationspotential ist sehr hoch. 4

Die Samen enthalten darüber hinaus viele Proteine, Fette, Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Auch sind sie reich an Vitaminen und Mineralien.

In einer wissenschaftlichen Untersuchung wurde die chemische Zusammenfassung von Schwarzkümmel aus Saudi-Arabien genau untersucht:

„Die vorläufige Analyse von Schwarzkümmelsamen ergab eine Zusammensetzung von 20,85% Protein, 38,20% Fett, 4,64% Feuchtigkeit, 4,37% Asche, 7,94% Rohfaser und 31,94% Gesamtkohlenhydraten. Kalium, Phosphor, Natrium und Eisen waren die vorherrschenden Elemente. Zink, Calcium, Magnesium, Mangan und Kupfer wurden in geringeren Mengen gefunden. Blei, Cadmium und Arsen wurden in den Samen jedoch nicht nachgewiesen. Linolsäure und Ölsäure waren die wichtigsten ungesättigten Fettsäuren, während Palmitinsäure die am häufigsten gesättigte war. Glutaminsäure, Arginin und Asparaginsäure waren die Hauptaminosäuren, während Cystin und Methionin die Nebenaminosäuren waren.“ M.Saleh Al-Jassir 5

Wirkung- Für was ist Schwarzkümmelöl gut?

Schwarzkümmelöl hat eine antioxidative, entzündungshemmende, analgetische, antidiabetische, antiasthmatische, antimykotische und antibakterielle Wirkung, welche bereits in Studien nachgewiesen wurde. 6

Schwarzkümmelöl ist jedoch noch nicht allzu lang im Interesse der Forschung. Aus diesem Grund wären weitere, klinische und therapeutische Studien sehr wünschenswert. So können die gesundheitlichen Effekte, welche die Menschen seit langer Zeit beobachten, auch wissenschaftlich belegt werden.

Natürliches Zeckenmittel

Oral eingenommen oder auf die Haut aufgetragen. soll Schwarzkümmelöl bei der Zeckenabwehr helfen. Dies liest man immer wieder und viele Menschen schwören darauf. Bestätigende Wissenschaftliche Studien dazu gibt es aber keine.

Alle Zecken, sicher abwehren, kann man damit also nicht, wer auf chemische Mittel verzichten will, kann Schwarzkümmelöl als natürliche Alternative, durchaus ausprobieren.

Ist Schwarzkümmelöl gut für die Haut?

Ja, wissenschaftliche Studien konnten den Nutzen für unsere Haut eindeutig bestätigen. In Kosmetika und Hautprodukten wird Schwarzkümmelöl häufig verwendet. Seine antibakterielle, antivirale, entzündungshemmende, wundheilende Wirkung, hat viele Vorteile für unsere Haut.

So wird es bei

  • Akne,
  • Hautkrebs,
  • Schuppenflechte,
  • Pigmentierung

und weiteren kosmetischen  und medizinischen Anwendungen eingesetzt. 8 Besonders interessant werden natürliche Heilmittel, wie auch das Schwarzkümmelöl, weil die zunehmende Antibiotikaresidenz, ein immer größer werdendes Problem darstellt.

Wundheilung

Die wundheilende Wirkung wurde in einem Rattenmodell, an Verbrennungswunden untersucht. Die Behandlung erfolgte hier mit einer Kaltcreme aus Nigella sativa. Auswertungen an verschiedenen Zeitpunkten der Behandlung, zeigten durchgehend Verbesserungen und eine deutliche Wirksamkeit.

Schwarzkümmelöl gegen Akne

Schwarzkümmelöl ist mit seinen wertvollen Bestandteilen, ein bewiesenes Heilmittel bei Akne. 80 % aller Jugendlichen und viele Erwachsene leiden darunter. Daood Antaki hat in seinem Buch eine Paste aus Schwarzkümmelöl, Ammoniumchlorid und Essig zur Behandlung empfohlen.

In einer indischen Studie wurde diese Wirkung überprüft. Dabei konnte eine deutliche Verbesserung festgestellt werden.  Die Teilnehmer berichteten eine verringerte Empfindlichkeit, weniger Juckreiz und Hautreizung um bis zu 82,6 %. 1

Schuppenflechte

In einer 2012 veröffentlichten Studie wurde ein Extrakt aus Schwarzkümmelsamen auf eine antipsoriatishe Aktivität untersucht. Diese konnte bestätigt werden.

Somit ist Schwarzkümmel ein potentielles Heilmittel gegen Psoriasis (Schuppenflechte). Vorteile in der Anwendung wurden bestätigt.

Hautkrankheit Vitiligo

Als zusätzliches, natürliches Heilmittel bei Vitiligo, einer Autoimmunerkrankung der Haut, wird Schwarzkümmel empfohlen. In einer Vergleichsstudie mit Fischöl, konnte bei Schwarzkümmelöl, effektivere Verbesserungen beobachtet werden. Nebenwirkungen konnten nicht festgestellt werden.

  • Die Störungen der Haut, vor allem am Kopf, Rumpf und Hals wurden vermindert. Wichtige Vitiligo Medikamente können also durch Schwarzkümmel natürlich unterstützt werden. 13

Krebs bekämpfen

Schwarzkümmelöl wirkt stark antioxidativ und ist in hohem Maße entzündungshemmend. Forschungen haben bestätigt, dass es das Wachstum von Krebszelllinien hemmen kann. 6

  • Der Inhaltsstoff Thymochinon hemmt dabei das Tumorwachstum, durch eine Unterdrückung wichtiger Signalwege.

Das Potential von Schwarzkümmelöl, ist also auch für die Krebsbehandlung von großem Interesse, dabei ist es besonders interessant, da es nur geringe chemotoxische Nebenwirkungen gezeigt hat. 9

Leberschäden mildern, Serumwerte verbessern- Potentielle Behandlung mit Schwarzkümmelöl bei Hepatitis C

Bei Leberschäden kann Schwarzkümmelöl helfen, die Werte langsam wieder an Normwerte anzupassen. Schon länger ist bekannt, dass das wertvolle Öl hepatoprotektive (leberschützende) Eigenschaften aufweist. In einer Studie an Mäusen konnten positive Veränderungen im Serum dokumentiert werden, ein normaler Wert, wurde jedoch nicht erreicht. 11

In einer anderen Studie wurde an Probanden, welche an Hepatitis C erkrankt sind, die Effekte von Nigella sativa Extrakten untersucht. Hepatitis C ist eine Leberentzündung welche durch einen Virus entsteht.

Durch die Verabreichung von Extrakten, konnte die Viruslast signifikant verbessert werden. Auch die Leberfunktion konnte gesteigert werden. Ein potentieller therapeutischer Nutzen, wurde somit bestätigt. 12

Natürliches Heilmittel bei Allergien

„Nigella Sativa (schwarzer Samen) ist ein wichtiges Heilkraut. In vielen arabischen, asiatischen und afrikanischen Ländern wird Schwarzkümmelöl als natürliches Heilmittel gegen eine Vielzahl von Krankheiten, einschließlich verschiedener Allergien, eingesetzt.“ 14

Leider fehlten bisher wissenschaftliche Studien dazu. Aus diesem Grund wurden 2003 vier Studien vorgestellt. In diesen Studien wurden Patienten mit verschieden allergischen Erkrankungen mit Schwarzkümmelölkapseln behandelt.

In allen der vier Studien stellten die Teilnehmer eine subjektive Verbesserung der Symptome fest. Bei allergischen Erkrankungen kann Schwarzkümmel potentiell, bei vielen Symptomen helfen. 14

Unfruchtbarkeit bei Männern

Eine Studie untersuchte die Spermienentwicklung bei Männern, welche seit ca. 1 Jahr an Unfruchtbarkeit litten. Durch die orale Einnahme von Schwarzkümmelöl konnte die Spermienanzahl, Beweglichkeit und Menge signifikant verbessert werden. 19

Zahngesundheit- Thymochinon bei Parodontitis

Durch seine entzündungshemmende, antioxidative Eigenschaften, kann Thymochinon bei Parodontalerkrankungen ein interessantes Therapeutikum sein.

An Ratten wurde eine orale Gabe und die Auswirkungen auf alveolären Knochenverlust, im Unterkiefer untersucht. Thymochinon konnte die Knochenresorption vermindern. 17

Arthritis: Arthrose und Rheuma- entzündungshemmend Ernähren auch durch Schwarzkümmel

Arthrose ist eine der häufigsten Erkrankungen der Gelenke weltweit. Für eine natürliche Behandlungsunterstützung wird eine Pflanzenbasierte Kost empfohlen.

  • Eine Ernährung mit entzündungssenkenden Lebensmitteln, senkt nachweislich die Symptome. Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt hier auch Schwarzkümmel, mit seiner entzündungshemmenden Wirkung. 2
  • Bei rheumatischen Beschwerden und Arthritis, kann der entzündungshemmende Effekt ebenfalls genutzt werden. Thymochinon ist hier der Wirkstoff, der schützende Effekte in den Studien gezeigt hat.10

Schwarzkümmelöl Anwendung

Dosierung Schwarzkümmelöl – Wie sollte ich es einnehmen?

Schwarzkümmelöl kann je nach Anwendungsgrund, oral eingenommen oder auf die Haut aufgetragen werden. Bei Kosmetikprodukten die Dosierungsanleitung einhalten.

Eine medizinische, orale oder äußerliche Anwendung, ist immer mit dem behandelnden Arzt abzuklären. Bitte besprechen sie Symptome und mögliche Behandlungswege mit Schwarzkümmelöl.

Prof. Dr. Sigrun Chrubasik-Hausmann, von der Universität Freiburg empfiehlt eine Tagesdosis von bis zu 3 Gramm Samen oder Öl. Dies ist das zusammengefasste Ergebnis verschiedener Studien. 17

Schwarzkümmelöl in Lebensmitteln und Gerichten

Schwarzkümmelöl hat einen sehr bitteren und scharfen Geschmack und Geruch. Verwendung findet es in der Lebensmittelindustrie hauptsächlich als Aromen in Süßwaren und Spirituosen. In traditionellen Lebensmitteln wie Streichkäse, welcher im Nahen Osten sehr beliebt ist und als Gewürz, wird Schwarzkümmel auch in Persien gerne in Mahlzeiten verwendet. Dabei wird er sowohl gemahlen, als auch als ganzer Samen verarbeitet.

  • In deutschen Produkten findet man ihn oft nur in geringen Mengen, beispielsweise auf Fladenbrot.
  • Auch als natürliches Konservierungsmittel, wird Schwarzkümmel ebenfalls in der Industrie verwendet.

Nebenwirkungen

Wie bei den meisten Lebensmittel und Naturprodukten kann es zu Nebenwirkungen kommen. Jedoch sind diese bei Schwarzkümmelöl sehr selten. Studien dokumentierten gelegentlich Juckreiz oder Übelkeit. Allergische Reaktionen sind selten, aber möglich.

Auch ein geringer Abfall des Blutzuckerspiegels kann auftreten, was für Diabetiker zu beachten ist. 17 Bei einer Überdosis kann es zu Leber- und Nierenschäden kommen.

Generell gilt, wenn sie ein neues Medikament oder auch Naturheilmittel ausprobieren, starten sie mit einer geringen Dosis, sprechen sie vorab mit ihrem Arzt und Beenden sie bei unerwünschten Reaktionen die Einnahme.

Schwarzkümmelöl in der Schwangerschaft

Wie bei allen ätherischen Ölen, gilt auch bei Schwarzkümmelöl, verzichten sie besser auf eine Einnahme in der Schwangerschaft. Durch die Öle und ihre Inhaltsstoffe können vorzeitige Wehen auftreten. Besprechen sie mögliche Anwendungen unbedingt mit ihrem Frauenarzt.

Schwarzkümmelöl für Hund und Pferd- Zecken verhindern und Krankheiten

Schwarzkümmelöl wird in der Tiermedizin ebenfalls verwendet. Entweder wird es ins Futter gemischt, oder auf das Fell aufgetragen. Vor allem Pferd und Hund können profitieren, Katzen sollte man Schwarzkümmelöl nicht geben.

  • Zecken und Flöhe,
  • Zahngesundheit,
  • Haut- und Fellprobleme,
  • Immunschwäche,
  • Allergien und
  • Atemwegserkrankungen

sind die häufigsten Anwendungsbereiche. Sprechen sie doch ihren Tierarzt darauf an, er kann sie speziell auf ihr Tier abgestimmt, umfassend beraten. Bitte stimmen sie auch die Dosis ärztlich ab.

2014 gewann ein Schüler aus Bayern den dritten Platz bei Jugend Forscht. Er entdeckte in seinem Experiment erste Hinweise darauf, dass Schwarzkümmelöl im Blut eines Hundes, Zecken abhält. Seitdem kann man viele Erfahrungsberichte im Netzt finden, jedoch sind auch viele kritische Stimmen vorhanden.

Anti-Fliegen-Spray selbst herstellen

Das Bundeszentrum für Ernährung hat in einem Interessanten Bericht ebenfalls Schwarzkümmelöl als Anti-Fliegenmittel für Tiere empfohlen. Diesen Tipp möchte ich ihnen nicht vorenthalten:

„Eine Braunglasflasche wird zur Hälfte mit Salatöl gefüllt. Anschließend werden ausgedrückte Knoblauchzehen hinzugegeben bis der Flaschenboden gut bedeckt ist. Nun muss die Flasche verschlossen und über einen Zeitraum von ca. vier Wochen in einem dunklen Raum aufbewahrt werden.

Richtig durchgezogen ist das Öl, wenn beim Öffnen der Flasche ein starker Knoblauchgeruch wahrnehmbar ist. Jetzt wird die Flasche mit (Wein-)Essig aufgefüllt, zusätzlich werden zehn Tropfen Schwarzkümmelöl beigemengt. 
Diese Mischung wird durch einen Filter in eine Sprühflasche umgefüllt. Vor dem Aufsprühen ist es wichtig, die Flasche gut durchzuschütteln.“ Anke Klbunde, aid/BzfE 3

Wichtig ist jedoch zu wissen, nicht bei jedem Pferd und nicht bei jedem Insekt wirkt solch ein Spray mit Schwarzkümmel. Ich finde jedoch, solch eine natürliche und einfach selbstgemachte Lösung, sollte auf jeden Fall getestet werden.

Unsere Erfahrungen bei der Anwendung von Schwarzkümmelöl

Im Rahmen einer Heuschnupfensymptomatik hat mein Mann Schwarzkümmelöl eine Zeit lang getestet und war anfangs sehr motiviert. Seine Erfahrungen möchten wir ihnen gerne weitergeben. Natürlich kann ihr Empfinden ein ganz Anderes sein. Probieren sie deshalb eine Anwendung selbst aus, am besten mit ärztlicher Begleitung.

  • Eingenommen wurde täglich 1 TL Schwarzkümmelöl zur Behandlung von Heuschupfen. Es wurden zusätzlich kein anderes Medikament eingenommen.
  • Die Symptome wie beschwertes Atmen, Juckreiz im Nasen- und Augenbereich, häufiges Niesen, tränende Augen, verminderten sich durch die Schwarzkümmeleinnahme leicht.
  • Der intensive Geschmack war jedoch sehr speziell und zu dominant. Es trat Übelkeit auf und verursachte den Tag über ein flaues Gefühl im Magen.
  • Die Einnahme wurde nach einer Woche abgebrochen. Die Symptome wurden zwar leicht gelindert, der Geschmack war jedoch zu unangenehm.
  • Alternativ wären Kapseln zum Einnehmen eine Option. Dies wird in der nächsten Heuschnupfensaison sicherlich eine Variante sein, die er ausprobieren wird

Orange

Schnelle Fakten zu Orangen

  • Orangen sind richtige Vitamin C Bomben! So stärken sie ihr Immunsystem und schützen ihren Körper.
  • Orangen haben im Winter Saison, es bietet sich also besonders dann an, auf die gesunde Frucht zurückzugreifen.
  • Ihre Artenvielfalt macht sie Abwechslungsreich- Mandarinen, Blutorangen oder die klassische Orange, für jeden ist etwas dabei.
  • Die Orangensaison ist im Winter, wenn heimische Früchte knapp sind. Besonders in der kalten Jahreszeit, spendet sie uns wichtige Nährstoffe und Vitamine.
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Orange Steckbrief

Eigenschaften:ballaststoffreich, hoher Vitamin C Gehalt, antioxidativ, verdauungsfördernd
Behandlung:Oxidativen Stress bekämpfen, Vorbeugung Krankheiten wie Krebs, Haut stärken, Verdauung stärken, Schlaganfall
Sammelzeit:Hochsaison im Winter, ganzjährig zu kaufen
Wissenschaftlicher Name:Citrus sinensis
Standort:Brasilien, Amerika, Mittelmeerraum, China, Südafrika
Volksmund:Apfelsine
Inhaltsstoffe:Ballaststoffe, Vitamine (z.B. Vitamin C), Antioxidantien, Flavonoide, sekundäre Pflanzenstoffe, Folsäure, Thiamin, Kalium, Säuren, ätherische Öle
Verwendbare Teile:Fruchtfleisch, Saft, Abrieb der Schale, auch die weißen Häute sind essbar und gesund
Pflanzentyp:Rautengewächse- Zitruspflanzen

Orange- Arten und Saison

Orangen sind ein typisches Winterobst, zwischen November und März ist eine besonders große Auswahl in den Supermärkten und Läden zu finden. Hier hat die Orange in den Anbaugebieten Saison. Die meisten Orangen stammen hier aus Südeuropa- Spanien und Portugal. Brasilien ist heute der größte Orangenproduzent der Welt.

Es gibt mehr als 400 verschiedene Oragensorten, dazu gehören auch Blutorangen, Clementinen, Kumquats, Valencia, Navel und Cara Caras. Die beliebteste Gruppe sind die Süßorangen.

Auch Bitterorangensorten werden angebaut, diese werden oft als Marmeladenzutat oder Zierfrucht genutzt.

  • Orangen wachsen an bis zu 8 m großen Bäumen, welche ganzjährig mit grünen, glänzenden Blättern bedeckt sind.

Herkunft und Geschichte

Orangenbäume stammen vermutlich aus Asien und wurden im Laufe der Zeit nach Afrika, Südeuropa und Indien verbreitet. In Spanien und Portugal werden seit dem 9. Jahrhundert Orangen in Plantagen angebaut.Durch weit verbreiteten Vitamin C Mangel wurde die Orange immer beliebter und war fester Bestandteil der Ernährung.

Die Menschen erkannten so schon sehr früh, wie wichtig und gesund Zitrusfrüchte sind. Nach Amerika wurden die Früchte vermutlich im 15. Jahrhundert gebracht und werden dort auch heute noch gerne angebaut.Orangen werden auch häufig Apfelsinen genannt. Dies leitet sich vom Namen „Apfel aus China“ ab. (Lat. Sina heißt chinesisch)

Orangen in der Küche

Wie schält man eine Orange? Wie verarbeite ich Orangen am besten?

Die Schale der Orange sollte vor dem Verzehr entfernt werden. Doch viele fragen sich: Wie schält man eine Orange am besten? Wir zeigen Ihnen die schnellsten und besten Tipps.

Mit den Fingern schälen:

  • Loch in die Orange stechen
  • Schale nach und nach entfernen
  • Vorteil: keine Hilfsmittel
  • Nachteil: umständlich, dauert lange

Orange – Einritzen

 

Einritzen

Enden der Orange mit einem Messer abschneiden

 

Einritzen

Einmal längs einritzen

  • Mit dem Daumen unter der Schale entlangfahren
  • Vorteil: geht schnell
  • Nachteil: Messer als Hilfsmittel

Orange – Filetieren

 

Filetieren

Enden der Orange abschneiden

 

Filetieren

Entlang der Schale nach unten schneiden nach Form der Orange

 

Filetieren

Alle weißen Stellen entfernen

 

Filetieren

Fruchtfleisch zwischen den Zwischenhäute herausschneiden (durch weiße Linien erkennbar)

 

Filetieren

  • Orangenreste ausdrücken, um den restlichen Saft zu gewinnen
  • Nachteil: Es kann passieren, dass viel Fruchtfleisch verloren geht, Übung macht den Meister! Zeitintensiv
  • Vorteil: zarte Filets ohne störende weiße Häute

Kann man das Weiße bei der Orange mit Essen?

Viele Menschen entfernen sehr penibel das Weiße an der Orange, die Häute und Trennschichten der Orange. Sie sind etwas zäh und stören viele Menschen. Gesundheitliche Gründe gibt es dafür aber keine.

Die Weiße Haut hat viele gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe. Es ist also reine Geschmackssache, ob sie die Haut und weißen Trennschichten entfernen oder einfach mitessen.

Lagerung Orangen

Orangen sollten vor Sonne geschützt werden, ansonsten bei Raumtemperatur, z.B. in der Obstschale lagern. Verbrauchen sie die Orangen zeitnah, durch längeres Lagern verbessert sich die Qualität nicht. Bei Zimmertemperatur sind sie ca. 2 Wochen haltbar. Bitte legen sie Orangen nicht in den Kühlschrank, sie vertragen keine Kälte.


Tipp: Lagern sie Orangen und andere Früchte nicht mit Äpfeln gemeinsam. Diese geben ein Reifungshormon ab, was dazu führt, dass die Orangen schneller schlecht werden.

Kauftipps

Wenn im Winter die heimischen Früchte knapp sind, bieten sich Orangen und andere Zitrusfrüchte an. Sie liefern uns die wichtigen Vitamine, welche wir besonders in der kalten Jahreszeit dringend benötigen. Orangen reifen nicht stark nach. Deshalb werden sie bereits reif geerntet. Achten sie beim Kauf auf einen intensiven Geruch und auf eventuelle Beschädigungen oder Schimmel an den Früchten. Vor allem wenn sie mehrere Orangen im Netz kaufen, schauen sie sich die Früchte genau an.

Tipp: Schauen sie auf die Beschaffenheit der Schale. Hat die Orange grobe Poren, spricht das für wenig Saft. Ist sie sehr fein, ist das ein Hinweis auf Saftigkeit.

Verwendbare Teile

Meist wird die Orange geschält und das Fruchtfleisch wird verzehrt. Aber auch die Schale wird gerne verwendet. Beispielsweise enthalten viele Backrezepte den Abrieb einer Orangenschale als Zutat. Zu empfehlen ist hier, Bioorangen zu nutzen, da die Belastung von Schadstoffen und Spritzmitteln meist geringer ist.
Besonders beliebt ist auch der frisch gepresste Orangensaft.

Zu beachten ist hier, dass durch die reine Saftaufnahme wichtige Ballaststoffe wegfallen und so mehr Zucker aufgenommen wird. Also am besten Fruchtfleisch verzehren. Viele Orangensäfte, welche fertig zu kaufen sind werden zusätzlich mit Zucker angereichert. Ein Blick auf die Produkttabelle lohnt sich also.

Schadstoffe und Belastung

Laut einem Bericht des NDR und dem Experten Udo Lampe scheinen Orangen generell ehr wenig mit Schadstoffen belastet zu sein.12 Die dicke Schale schützt das Fruchtfleisch. Deshalb am besten immer schälen und im Anschluss die Hände gut waschen.

Tipp: Wer die Schale mitverwenden will, sollte Bioorangen kaufen. Diese sind meist weniger mit Pestiziden und Konservierungsmitteln belastet.

Nährwertangaben Orange- Welche Vitamine sind in Orangen?

100g rohe Orangen enthalten durchschnittlich 47 Kalorien (kcal). Sie enthält viel Wasser, wenig Fett und ist reich an Vitamin C, Thiamin und vielen anderen Vitaminen, sowie Calcium und Folsäure. Ein Blick in die Nährwertangaben zeigt, welche gesunden Inhaltstoffe und welche Vitamine in der Orange stecken.

100g rohe Orangen enthalten durchschnittlich 1 :

Nährwertangaben
1 Portionen pro Packung
Portionsgröße 100

Menge pro Portion
Kalorien 43
% Tageswert*
Gesamtfett 0,2g 0%
Gesättigte Fettsäuren g 0%
Trans Fat g
Cholesterin 0mg 0%
Natrium 1,0mg 1%
Gesamtkohlenhydrate 11,75g 4%
Ballaststoffe 2,4g 7%
Gesamtzucker 9,3g
Enthält g zugesetzten Zucker 0%
Eiweiß 0,94g

Vitamin D 0mcg 0%
Calcium 40mg 4%
Eisen 0,1mg 0%
Kalium 181mg 4%

Tägliche Prozentwerte basieren auf einer Diät mit 2.000 Kalorien. Ihre täglichen Werte können je nach Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.

Orangen für die Gesundheit- wie gesund sind Orangen?

Unterstützung des positiven Lebensstils durch Antioxidantien

Orangen und andere Zitrusfrüchte sind reich an Antioxidantien 2 . Studien gehen davon aus, dass Antioxidantien dazu beitragen uns vor chronischen und degenerativen Krankheiten zu schützen und unsere Körperzellen gesund zu halten.

Sie kämpfen gegen Oxidativen Stress, welcher durch eine Ansammlung freier Radikale, in unserem Körper entsteht.

Die Forscher geben die Empfehlung, Antioxidantien direkt aus der Nahrung zu beziehen und auf Nahrungsergänzungsmittel zu verzichten. 3 Weitere klinische Forschungen wären hier wünschenswert, um die genauen Auswirkungen auf unseren Körper und dessen Krankheitspräventionen zu erforschen.

Kalzium (Calcium) für unsere Knochen

Orangen enthalten sehr viel Kalzium im Vergleich zu anderen Früchten. Wir brauchen dieses Mineral für unsere Knochen, Zähne und verleiht ihnen Stärke und Stabilität. Auch bei unseren Nervenzellen und deren Übertragung von Reizen, spielt Kalzium eine durchaus wichtige Rolle.

Der Körper eines Erwachsenen benötigt täglich 1000 mg Kalzium. Dieser Bedarf ist über die Nahrung zu decken. Orangen haben pro 100g 40 mg Kalzium, ein Glas Milch dagegen etwa 300 mg. 17

Wer sich also vegan ernährt und keine Milchprodukte zu sich nimmt, der kann und sollte durch Obst wie Orangen und anderen Lebensmittel wie Nüssen, Kräutern und Oliven den Bedarf decken.

Verdauungsfördernd

Orangen haben viele Ballaststoffe, was unsere Verdauung anregt. Auch wirkt sie entwässernd und fördert so unsere Verdauung. Ballaststoffe sind für viele weitere Bereiche unseres Körpers wichtig:

Eine Zusammenfassung der Universität Kentucky aus dem Jahr 2009 hebt die wichtige Bedeutung von Ballaststoffen nochmals hervor:

„Personen mit hoher Zufuhr von Ballaststoffen scheinen ein signifikant geringeres Risiko für die Entwicklung von Herzerkrankungen, Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit und bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen zu haben. Die Erhöhung der Ballaststoffaufnahme senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel im Serum.“ 16

Krebsprävention- Krebsrisiko verringern

Die Antioxidantien spielen auch in Bezug auf das Krebsrisiko verschiedener Krebsarten eine große Rolle. Eine Studie, welche die Zusammenhänge zwischen der Aufnahme von Zitrusfrüchten in der Nahrung und dem Brustkrebsrisiko untersucht hat, kam zu spannenden Ergebnissen.

  • Wer eine hohe Menge an Zitrusfrüchten zu sich nahm, konnte die das Risiko an Brustkrebs zu erkranken um ca. 10 % verringern. 5
  • Auch das Risiko an Bauchspreicheldrüsenkrebs7 , Speißeröhrenkrebs7 , Magenkrebs7 zu erkranken, sinkt nachweislich durch den Verzehr von größeren Mengen Zitrusfrüchten.
  • Vitamin C in Orangen für unser Immunsystem- Erkältung und Vorbeugung und schnellere Genesung

100 g Orangen enthalten 53,2 Vitamin C 1 Vitamin C hilft unserem Immunsystem stark zu sein und Krankheitserreger schnell zu bekämpfen. So kann die Dauer eines Atemwegsinfekts oder einer Erkältung durch Vitamin C, in Verbindung mit Zink, nachweislich verkürzt werden. 4 Eine Orange (ca. 150g) deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C zu 130 % ab. 11

Haut stärken- potentielle Anti Aging Wirkung

In einer Studie der Universität Catania wurde festgestellt, dass die Einnahme von Rotorangenextrakt die Hautabwehr stärken kann.

Ein Schutz vor Lichtalterung und die Minderung von Pigmentflecken wurde beobachtet. 9 Orangen haben also ein großes Potential verjüngend und schützend auf unsere Haut zu wirken.

Schlaganfallrisiko senken

Untersuchungen im Journal der American Heart Association belegen, dass durch den vermehrten Verzehr von Zitrusfrüchten, insbesondere Orangen und Grapefruits, das Risiko für einen ischämischen Schlaganfall, bei Frauen gesenkt werden kann.

Es konnte eine 19 % verringertes Risiko festgestellt werden. Laut Dr. Aedin Cassidy ist besonders das Vitamin C mit dem geringeren Schlaganfallrisiko verbunden. 10

Sind Orangen am Abend gesund?

Orangen in Maßen sind zu jeder Tageszeit gesund! Jedoch gibt es Menschen, welche durch einen empfindlichen Magen, am Abend besser keine säurehaltigen Lebensmittel essen sollten. Es kommt zu saurem Aufstoßen oder Sodbrennen. Falls sie zu dieser Gruppe Menschen gehören, verzichten sie besser auf Orangen am Abend. Generell wird empfohlen, nur kleine Mengen Zitrusfrüchte zu verzehren, besser mehrere Portionen auf den Tag verteilen.

Tipp: Wer akutes Sodbrennen spürt, kann durch etwas Milch oder etwas Brot die Symptome etwas lindern

Vergleichstabelle Ananas und Orange

NameAnanasOrange
Kalorien50,00 kcal47,00 kcal
Vitamin C47,8 mg53,2 mg
Wasser86g86,75 g
Kohlenhydrate
Davon Zucker
13,12 g davon 9.85 g Zucker11,75 g davon 9,35 g Zucker
Ballaststoffe1,4 g2,4 g
Eiweiß0,54 g0,94 g
Fett0,12 g0,12 g
Calcium 13 mg40 mg
Natrium 1 mg0 mg

Ballaststoffe sind wichtig für unsere Verdauung und für viele weitere Bereiche unseres Körpers:
Eine Zusammenfassung der Universität Kentucky aus dem Jahr 2009 hebt die wichtige Bedeutung von Ballaststoffen nochmals hervor:

„Personen mit hoher Zufuhr von Ballaststoffen scheinen ein signifikant geringeres Risiko für die Entwicklung von Herzerkrankungen, Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit und bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen zu haben. Die Erhöhung der Ballaststoffaufnahme senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel im Serum.“3

  • Orangen enthalten etwas mehr Ballaststoffe als Ananas, beide sind jedoch sehr reich an diesen wichtigen Bestandteilen.
  • Orangen enthalten etwas weniger Zucker als Ananas
  • Ananas und Orange sind beides sehr fettarme Früchte.
  • Wenn man an Orange denkt, hat man gleich den hohen Vitamin C Gehalt im Kopf. Aber die Ananas kann durchaus mithalten. Sie enthält nur minimal weniger Vitamin C
  • Orangen sind bekannt für ihren hohen Calcium Gehalt Kalzium (Calcium)
    Orangen enthalten sehr viel Kalzium im Vergleich zu anderen Früchten wie der Ananas. Wir brauchen dieses Mineral für unsere Knochen, Zähne und verleiht ihnen Stärke und Stabilität. Auch bei unseren Nervenzellen und deren Übertragung von Reizen, spielt Kalzium eine durchaus wichtige Rolle. Der Körper eines Erwachsenen benötigt täglich 1000 mg Kalzium. Dieser Bedarf ist über die Nahrung zu decken. Orangen haben pro 100g 40 mg Kalzium, ein Glas Milch dagegen etwa 300 mg.4 Wer sich also vegan ernährt und keine Milchprodukte zu sich nimmt, der kann und sollte durch Obst wie Orangen und anderen Lebensmittel wie Nüssen, Kräutern und Oliven den Bedarf decken.
  • Ananas dagegen enthalten 1 mg Natrium, Orangen dagegen keines. Natrium wird auch für unsere Nervenzellen und Muskeln benötigt.5
  • Ein wichtiger und nicht zu vergessener Punkt ist das Enzym Bromelain in der Ananas. Es ist in keiner anderen Frucht in größeren Mengen enthalten. Es ist jedoch für unsere Gesundheit sehr wichtig!

Ananas kann mit der gesunden Orange also durchaus mithalten und ist eine gute Alternative bei Allergien gegen Zitrusfrüchte. Durch sein Bromelain, sollte Ananas regelmäßig verzehrt werden.

Nebenwirkungen

Orangen sind potentielle Allergieauslöser. Viele Menschen sind gegen Zitrusfrüchte allergisch. Es treten Symptome wie Juckreiz oder Hautauschlag aus, auch eine Schwellung im Halsbereich kommt bei Allergikern vor und sollte nicht unterschätzt werden. Wenn sich bei ihnen Symptome zeigen, suchen sie einen Arzt auf.

Die Säure in den Orangen kann auch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Viele Leute klagen über Sodbrennen und saures Aufstoßen. Nehmen sie deshalb nur kleine Mengen zu sich und reduzieren bei Beschwerden die Menge.

Wenn sie Betablocker einnehmen (Medikament bei Herzerkrankungen), sollten sie kaliumhaltige Lebensmittel nur in Maßen konsumieren. Betablocker führen zu einem kaliumanstieg im Blut und dies kann besonders für nierengeschädigte Personen gefährlich werden.

CBD – Cannabidiol


Schnelle Fakten zur CBD ÖL

  • Ein weiterer Vorteil von CBD ist die angstlösende Wirkung
  • Laut aktuellen Forschungen sind die Vorteile für die Gesundheit des Menschen von Cannabis Öl stark im Kommen
  • Cannabidiol beispielsweise in Form von CBDÖl ist eine natürliche Substanz mit einer erstaunlich großen Anzahl an positiven Wirkungen auf 
  • CBD Öl kann Übelkeit verringern

Wer den aktuellen Produktmarkt für natürliche Heilmittel und die neuesten Trends in der Naturmedizin verfolgt, stößt sehr schnell auf CBD-Öl. Was steckt hinter diesem Hype?  Welche Wirkung, Nutzen und Gefahren stecken dahinter? Wir wollen ihnen Antworten auf ihre Fragen geben und CBD näher betrachten.

Was ist CBD (Cannabidiol)?

Wenn man von Cannabis, Hanf oder Marihuana spricht, denken die meisten Menschen an das THC (Tetrahydrocannabinol), welches bei Einnahme eine berauschende Wirkung hervorruft. Noch deutlich weniger bekannt, aber äußerst wichtig, ist die Cannabisverbindung CBD (Cannabidiol).

Dies ist einer der wichtigsten Inhaltsstoffe von Cannabis und wird zu den Cannabinoiden gezählt. Es ist in hoher Konzentration vorhanden und kann in der Medizin in vielen Bereichen einsetzt werden!

Geschichte Cannabis

Erst seit kurzem wird die nützliche Wirkung von CBD in der Medizin wieder mehr genutzt. Doch bereits vor vielen, tausenden Jahren, haben die Menschen Hanföl in ihren Behandlungsmethoden gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt.

In den 30er Jahren wurde medizinischer Cannabis vielerorts verboten, da die Missbrauchsgefahr als zu hoch eingestuft wurde.

CBD- Produkte und Anwendungsarten

Cannabidiol-Öl (CBD-Öl )

CBD-Öle sind die am wenigsten verarbeiteten und natürlichsten CBD- Produkte. Sie werden direkt aus der Hanfpflanze gewonnen und sind sowohl in den Samen, als auch in Blüten und Stielen vorhanden. In diesen Ölen ist CBD in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten.  

  • Am Wirksamsten sollen die Öle sein,  welche alle natürlichen Cannabisverbindungen enthalten. Aber Achtung, hier können auch THC und andere Cannabinoide vorkommen.

CBD-Öl 10 %

Auf der Suche nach dem passenden CBD-Öl findet man verschiedene Dosierungen. Meist zwischen 5% und 20  % CBD im Öl. Das entspricht einem Anteil von 1000 mg Cannabidiol pro 10 ml CBD-Öl.

CBD- Konzentrat

Des Weiteren gibt es auch CBD-Konzentrat, meist in Tropfenform, zu kaufen. Hier ist die CBD Konzentration höher, dadurch ändert sich auch die Dosierung. Als Tipp für Einsteiger:

  • Testen sie erst eine niedrigere Dosierung, bevor sie ein Konzentrat nutzen. So können sie die Wirkung und Reaktion ihres Körpers erst testen.

CBD-Tinktur

In Tinkturen werden mit Hilfe von Alkohol die Wirkstoffe extrahiert. Diese Methode wird gerne genutzt, da hier genau gemessen werden kann, wie viel CBD enthalten ist. Auch Aromen oder andere Öle werden hier oft mit verarbeitet.

CBD-Kapseln

Eine bequeme Methode sind die CBD-Kapseln. Ein großer Nachteil ist, dass die Dosis wenig individuell dosierbar ist.

Lotion, Gel, Pflaster

Auch CBD-Produkte welche die Wirkstoffe über die Haut aufnehmen, gibt es zu kaufen. Hierzu zählen Lotionen, Gels und Pflaster, welche direkt auf die Haut aufgetragen werden und das CBD so ins Blut gelangt.

Diese Methode wird empfohlen, wenn ein Effekt an Haut, Muskeln und Gelenken erzielt werden will.

Lebensmittel mit CBD: Kaugummis, Bonbons, Kaffee, etc.

Auf dem Markt finden Sich immer mehr legale Cannabis-Produkte mit CBD Verbindung. Diese sind sehr beliebt. Vom Kaugummi bis Kaffee ist fast alles zu entdecken. Nachteil an diesen Produkten ist, dass nicht genau festgestellt werden kann, wie viel CBD vom Körper tatsächlich aufgenommen wird.

CBD-Pulver

Auch in Pulverform kann CBD aufgenommen werden. Hier wird das Pulver in Flüssigkeit aufgelöst. Bitte beachten Sie, hochwertige Pulver sind mit wenig Zusatz- und Auffüllstoffen angereichert. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe lohnt sich also.

CBD- Sprays

Wer eine geringere Dosis testen möchte, für den sind auch Sprays zu empfehlen. Die Flüssigkeit wird hier direkt in den Mund gesprüht.

Weitere Produkte und Einnahmemöglichkeiten

Neben den oben beschriebenen Einnahmemöglichkeiten sind auch Inhalationslösungen, Produkte zum Rauchen und Tees auf dem Markt zu finden.

Wo kann ich CBD-Öl kaufen und auf was muss ich achten?

Sowohl im Internet als auch in Drogerien (z.B. DM, Rossmann) sind CBD-Öl Produkte vertreten. Generell wird empfohlen vor Einnahme mit einem Arzt über Nutzen, Gefahren und Dosierung zu sprechen. Ansonsten gibt es CBD-Produkte rezeptfrei zu kaufen.

Beim Kauf ist wichtig darauf zu achten, dass sie Produkte wählen, welche auf Schadstoffe und Verunreinigungen getestet wurden. Der Markt ist riesig und schwarze Schafe sind nur bei genauer Recherche zu erkennen.

Schauen sie auch ob und in welchen Mengen THC (Mirkodosen möglich) vorhanden ist. Meine Empfehlung: Entscheiden sie sich für das Produkt, indem kein THC vorhanden ist.

Auch die CBD- Konzentration ist unterschiedlich. Auf dem Produkt muss vermerkt sein, wie viel Milligramm CBD im Produkt stecken.

Wie nimmt man CBD-Produkte ein?

Bitte lesen Sie die jeweilige Packungsbeilage sorgfältig und seien sie mit der Dosierung anfangs vorsichtig.

Einnahme CBD-Öl

CBD-Öl ist meist in einer Flasche mit Pipette gefüllt. Die Dosis wird meist unter die Zunge geträufelt und nach einer kurzen Wirkungszeit geschluckt.

Einnahme CBD-Kapseln

CBD-Kapseln werden oral, mit reichlich Wasser eingenommen.

Einnahme CBD- Tinkturen und –Konzentrate

CBD Tinkturen und Konzentrate werden ebenfalls oral eingenommen und meist unter die Zunge gegeben.

Einnahme über die Haut

Über die Haut gelangt das CBD direkt in die Blutbahn. Hierfür wird die Lotion oder Gel direkt auf die Haut aufgetragen und zieht über die Hautschichten ein.

Pflaster werden nach Anleitung aufgeklebt und haben einen ähnlichen Effekt.

Lebensmittel mit CBD

Kaugummis, Bonbons, Kaffee, etc. werden in der angegebenen Dosierungsmenge, je nach Produkt, gekaut, gelutscht oder getrunken.

CBD-Pulver

Das CBD-Pulver wird in Wasser aufgelöst und getrunken. Je nach Produkt kann es auch in Saft oder anderen Flüssigkeiten aufgelöst werden.

CBD- Spray

Das Spray wird je nach Anleitung mit einzelnen Sprühstößen, meist 2-3, direkt in den Mund gegeben.

Richtige Dosis CBD-ÖL

Erst einmal ist es unverzichtbar, die beiliegende Beschreibung genau zu lesen. Bitte achten sie auch darauf welche Menge CBD im jeweiligen Produkt steckt. Dies ist meist mit Milligramm Angabe oder in Prozenten angegeben. Wie bereits beschrieben sind meist 5-20% Cannabidiol im Öl. CDD-Öl 10% wird häufig angeboten.

  • In Deutschland zählt CBD-Öl zu den Nahrungsergänzungsmitteln. Was sehr verwirrt, Hersteller und Händler dürfen keine Dosierung empfehlen und aufführen.

Begonnen wird meist mit einem niedrigen CBD Anteil im Öl z.B. 5%. Wenn sie mit der Einnahme beginnen reichen beispielsweise 3 Tropfen, morgens und abends für die Testphase aus. Je nach Stärke der Beschwerden und Symptome kann die Dosis erhöht werden.

Jeder Körper reagiert anders auf bestimmte Stoffe, so auch auf Cannabisverbindungen wie CBD. Generell gilt, beginnen sie mit einer niedrigen Dosierung und passen diese ggf. an. Dabei hilft es genau zu dokumentieren, ob und wie sich der gewünschte, gesundheitliche Effekt zeigt. Sprechen sie hier auch mit ihrem Arzt über die passende Dosierung, je nach Situation und Beschwerden. Auch das individuelle Körpergewicht sollte mit in die Dosierung einbezogen werden.

Inhaltsstoffe- Was ist in CBD Öl enthalten?

Es gibt sehr unterschiedliche Qualitäten von CBD-Öl. So unterscheiden sich auch die Inhaltsstoffe deutlich. Am wichtigsten ist, dass kein bzw. kaum THC im Produkt enthalten ist. Manche CBD Produkte werden auch künstlich mit CBD angereichert, hier ist z.B. Rapsöl das Grundöl. Qualitativ hochwertige Produkte haben wenig Füllmaterial und das CBD wird direkt aus Hanföl gewonnen.

Neben den wichtigen Cannabinoiden sind im Öl auch wichtige Omega3 und 6 Fettsäuren enthalten, welche eine entzündungshemmende Wirkung haben und für die Zellerneuerung wichtig sind.

Vitamine, Mineralstoffe  und Spurenelemente sind weitere wichtige Inhaltsstoffe, welche die gesundheitsfördernde Wirkung unterstützen sollen.

Die grüne Farbe erhält das Öl durch Chlorophyll welches eine optimale Zellversorgung mit Sauerstoff ermöglicht. Dies unterstützt die Entgiftung des Körpers und stärkt das Immunsystem.

Wirkung

Wie wirkt CBD?

Die meisten Cannabinoide haben die Fähigkeit an Rezeptoren anzudocken und dort zu stimulieren.

Die sogenannten CB1-Rezeptoren kommen in hoher Anzahl, vor allem im Gehirn, vor und können hier unter anderem die Bereiche Wahrnehmung, Gedächtnis, Bewegung und Emotionen beeinflussen.

Die zweite bekannte Art der CBD-Rezeptoren sind die sogenannten CB2 Rezeptoren. Diese kommen häufiger im Immunsystem vor.

THC dockt hauptsächlich an CB1-Rezeptoren im Gehirn an und wirkt hier berauschend auf unseren Körper.

CBD dagegen wirkt überall und bevorzugt keine Rezeptorenart.

Im Körper sind auch eigene Cannabinoide vorhanden. Die aktuelle Forschung geht davon aus, dass CBD den Körper dazu leitet, mehr eigene Cannabinoide zu nutzen.

Alles zusammen wirkt im Endocannabinoidsystem unseres Körpers, welches zentrale Körperablaufe reguliert. So wirkt auch CBD auf dieses System und kann so großen Einfluss beispielsweise auf die Immunabwehr, den Appetit, entstehende Ängste und  unseren Schlaf haben.

Die gesundheitlichen Vorteile von CBD können genutzt werden, nur die psychoaktive Wirkung,  im Gegensatz zu THC, ist nicht vorhanden. Aus diesem Grund ist CBD in so großem Interesse. Es wird sogar vermutet, dass CBD ausgleichend auf einige THC Effekte wirkt, in dem es mit THC um die CB1 Rezeptoren kämpft

 

Wie schnell und wie lange Wirkt CBD-Öl und andere CBD-Produkte?

Jeder Mensch zeigt unterschiedliche Wirkungseffekte auf Cannabisverbindungen. Aus diesem Grund ist es schwierig allgemein geltende Aussagen zu treffen. Je nachdem wie schnell es in die Blutlaufbahn gelangt kann die erste Wirkung nach ca. 15 Minuten bis wenigen Stunden auftreten.

Abgrenzung zu Hanföl Extrakt /Hanfsamenöl

Auf der Suche nach dem passenden CBD-Produkt stoßen viele auch auf Hanföl und die Frage stellt sich, ob dieses Produkt vergleichbar ist.

Wie schon oben beschrieben ist CBD eine Verbindung die aus der „Cannabis sativa“ gewonnen wird.

Hanföl wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen. Hanf und Cannabis stammen beide von der Mutterpflanze „cannabis sativa“ ab, unterscheiden sich allerdings in wichtigen Eigenschaften:

Die ursprünglichsten, also die am wenigsten veränderten Pflanzen werden meist als Hanf bezeichnet. Ist THC in signifikanten Mengen vorhanden wird von Cannabis gesprochen. Dies führt häufig zu Verwirrung. Der größte Unterschied ist also die Menge THC, welches in den Pflanzen in verschiedenen Mengen vorkommt. Je nach Veränderung der Pflanze durch Züchtung, enthält sie mehr oder weniger THC.

Das normale Hanföl, welches im Lebensmittelgeschäft erhältlich ist, enthält kein THC und auch kein CBD. Eine Verwendung in der Küche lohnt sich dennoch, es enthält viele wichtige Nähstoffe wie ungesättigte Fettsäuren und Proteine.

Viele CBD- Produkte werden aus Hanföl hergestellt. Hier werden Öle aus den Harzdrüsen der Pflanze gewonnen, diese enthalten CBD aber kaum THC.

Abgrenzung zu Cannabisöl

Achtung! Cannabisöl wirkt berauschend und wird aus der Cannabispflanze hergestellt. Je nach Produkt enthält es unterschiedliche Mengen THC und CBD. In Deutschland ist es nicht legal erhältlich und mit gefährlichen Nebenwirkungen verbunden.

Anwendung- Für was ist CBD-Öl?

CBD wird vielseitig eingesetzt. Es soll bei verschieden Krankheiten wie Epilepsie, Diabetes und ADHS helfen, aber auch positive Auswirkungen auf Angstzustände und Schlafstörungen haben. Einige empfehlen es bei Übergewicht oder als Unterstützung beim Nikotinentzug. Wichtig ist zu wissen, dass CBD aktuell noch sehr wenig wissenschaftlich erforscht ist. Hier muss in den nächsten Jahren einiges überprüft und bestätigt werden.

CBD-Öl im Alltag

CBD- Öl und andere Produkte sollen in verschieden Bereichen unseres Lebens für positive Effekte sorgen. Bei Krankheiten und anderen gesundheitlichen Problemen schwören einige Menschen auf CBD. Dies reicht von Migräne und anderen Schmerzen bis hin zur Nebenbehandlung schwerer Krankheiten.

Schlafstörungen

Als Alternative zu Schlafmitteln wird CBD-Öl immer häufiger empfohlen. Es soll entspannend, ausgleichend und beruhigend wirken. Als Nebenwirkungen taucht Müdigkeit in vielen Erfahrungsberichten auf.

Übergewicht

Als Nebenwirkung wird teilweise von Appetitlosigkeit gesprochen. Diesen Effekt nutzen manche Menschen bewusst um Übergewicht zu bekämpfen und Hilfe beim Abnehmen zu finden.

Rauchentwöhnung und Nikotinsucht

In einer Pilotstudie der University College London wurden Rauchern, welche mit dem Rauchen aufhören wollten, Dosen CBD durch Inhalation verabreicht. Im Vergleich zur Placebogruppe sank bei den Probanden mit CBD-Dosis die Anzahl an gerauchten Zigaretten deutlich. Dies stellt ein Hinweis dar, dass Cannabidiol auch bei dem Vorhaben mit Zigaretten rauchen aufzuhören, eine gute Unterstützung sein kann. 3

Schmerzen

Cannabinoide unterdrücken entzündliche und langanhaltende Schmerzen. Forscher untersuchten in verschiedenen Studien, wie sich die Einnahme auf chronische Schmerzen auswirken. Bei Ratten und Mäusen konnte eine deutliche Wirkung festgestellt werden. Dies bedeutet auch für uns Menschen, dass CBD und andere Cannabinoide ohne psychoaktive Wirkung helfen können, chronische Schmerzen zu unterdrücken. 2

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Krankheiten

Epilepsie

Bei Epilepsie wird CBD-Öl bereits eingesetzt. Eine Anzahl der Anfälle konnte verringert werden und auch positive Nebeneffekte, wie beispielsweise Verbesserung des Schlafverhaltens, wurden beobachtet. Hier sind weitere, ausführlichere Studien wünschenswert.

Diabetes Typ 1

Aus einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse kann ein Diabetes Typ 1 hervorgehen. In Untersuchungen welche 2016 veröffentlicht wurden, konnte festgestellt werden, dass durch CBD die Entzündung der Bauchspeicheldrüse vermindert werden kann. Dies könnte für eine Behandlung mit Blick auf Diabetes von großem Nutzen sein. 6

Depressionen

Cannabidiol als natürliches Antidepressiva gewinnt aktuell an großem Interesse. An Ratten wurde CBD als Antidepressiva getestet und eine positive Wirkung festgestellt. So könnte es auch Menschen bei Depressionen zukünftig helfen. 8

Akne

Die entzündungshemmende und – lindernde Wirkung von CBD könnte auch bei Akne eine zentrale Behandlungsstrategie darstellen. Eine wichtige Studie untersuchte die Talgproduktion unserer Haut in Verbindung mit CBD. Eine deutlich verminderte Produktion wurde festgestellt. 7

ADHS

ADHS äußert sich häufig mit Unkonzentriertheit, Angststörungen und Depressionen. Hier kann CBD helfen, die negativen Symptome von ADHS einzudämmen. An den Rezeptoren unseres Endocannabinoidsystems kann CBD die Botenstoffe beeinflussen, was hilft die Verbindung zwischen Nervensystem und Gehirn zu normalisieren. Bei ADHS arbeiten diese Botenstoffe häufig im Über- oder Untermaß.

Angstzustände/ Angststörungen

CBD hat auch Auswirkungen auf unsere Stimmung und unser Befinden. So kann es auch bei Angstzuständen positiv auf unseren Körper wirken. Menschen die unter Angststörungen leiden wird oft vom Cannabiskonsum abgeraten. THC kann hier negative Auswirkungen haben und weitere Angstzustände auslösen. Untersuchungen zu CBD in der Therapie bei Angststörungen klingen sehr vielversprechend. Besonders bei Zwangsstörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, soziale Angststörungen und allgemeinen Angststörungen kann CBD helfen. Weitere Forschungen stehen in diesem Bereich noch aus und können in Zukunft weitere wichtige Erkenntnisse bringen. 5

Krebs

Cannabinoide werden in der alternativen Krebsbehandlung eingesetzt. Gerade bei Hirntumoren werden dringend Alternativen gesucht, da diese Tumore gegen bisherige Therapien häufig mit Resistenz reagieren. Cannabinoide können eine Antikrebs-Wirkung erzielen und stimulieren die Krebszellen. 1

Bisher werden Cannabinoide in der Krebstherapie zur Schmerzlinderung und zur Linderung einiger Symptome wie Erbrechen eingesetzt. Dabei wurde das Potential erkannt, dass CBD auch für die Abtötung und Bekämpfung von Krebszellen eingesetzt werden könnte. 4

Auch andere Krebsarten wie Lungenkrebs, Blutkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs könnten bald erfolgreich mit CBD behandelt werden.

Vorbeugung

CBD-Öl kann auch vorbeugend für verschiedene Probleme und Krankheiten eingenommen werden. Viele Erfahrungsberichte zeigen auf, dass Menschen CBD-Öl vorbeugend gegen Diabetes, Folgen von Stress, für ein ausgeglichenes und entspanntes Wohlbefinden und als Stärkung des Immunsystems einnehmen.

Nebenwirkungen

In verschiedenen kleineren Untersuchungen wurden auch die Nebenwirkungen von CBD untersucht und beachtet. Am Häufigsten ist von Müdigkeit zu lesen. Auch Durchfall und Appetitlosigkeit, sowie damit verbundenen Gewichtsveränderungen kommen gelegentlich vor.

Auf das zentrale Nervensystem scheint CBD allerdings keine signifikanten, negativen Auswirkungen zu haben.

Auch was die Dosis angeht, scheint der menschliche Körper mit verschiedenen CBD Dosen umgehen zu können.

Bitte beachten sie, jeder Körper reagiert unterschiedlich auf CBD. Seien sie deshalb besonders zu Beginn der Einnahme vorsichtig. So können eventuell auftretende Nebenwirkungen schnell erkannt und die Dosis angepasst werden.

CBD ist insgesamt noch nicht ausreichend erforscht. 

 

CBD Zulassung in Deutschland

Überall wird gerade über CBD-Öl berichtet. CBD ist in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel  zugelassen und so in vielen Geschäften frei verkäuflich. Dies bedeutet aber auch, dass es nicht als Therapie für Krankheiten beworben werden darf und dass wenige Kontrollen stattfinden müssen. Auch in der EU wird gerade darüber diskutiert, wie CBD zukünftig eingeordnet werden soll und welchen Auflagen es unterliegen muss.

CBD-Öl hilft auch Tieren

Für die besten Freunde der Menschen, unsere Haustiere, gibt es ebenfalls zahlreiche CBD- Produkte. Die Ähnlichkeit der Rezeptoren für Cannabinoide lassen vermuten, dass auch für Tiere gesundheitliche Vorteile in der Einnahme von CDB liegen. Verbesserung des Fells und Haut, Linderung von Schmerzen/Entzündungen, Vermeidung häufiger Infekte, Verbesserung der Beweglichkeit sind die häufigsten Gründe für die CBD Gabe bei Tieren. Als Tinktur oder in Form von Leckerlies können die Vorteile also auch für ihr Tier genutzt werden. Die Dosis hängt auch hier vom Gewicht und vom gesundheitlichen Zustand ab. Bitte sprechen sie mit ihrem Tierarzt über CBD für ihr Tier und beginnen sie mit einer geringen Dosis.

Erfahrungen CBD-Öl

In verschiedenen Foren wird über die persönlichen Erfahrungen von CBD berichtet. Einige sind vom Naturprodukt vollkommen überzeugt und schwärmen von der gesundheitlichen Wirkungen des Produkts. Andere sind verwirrt über Dosis und Effekte. Der Geschmack von CBD-Öl sei etwas gewöhnungsbedürftig. Es schmeckt leicht bitter und erdig.

 

Schwangere  und Stillende Frauen sollten daher kein Risiko eingehen und auf CBD verzichten. Auch Heranwachsenden und Kindern sollte ohne Begleitung durch einen Arzt kein CBD gegeben werden

Lavendel


Schnelle Fakten zu Lavendel

  • Beruhigungsmittel und zur Wundbehandlung.
  • Lavendel ist leicht im Garten zu kultivieren. Mit ein paar kleinen Tricks und unseren Anbau Tipps, fühlen sie sich in ihrem Garten, wie in einem Lavendelfeld in Südfrankreich.
  • Auch in der Küche ist der Lavendel, als Gewürz vielseitig einsetzbar. 
  • Viele Lavendelprodukte lassen sich selbst herstellen. Ob Lavendeltee zur Beruhigung oder ein entspannendes Lavendelbad.
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Steckbrief Lavendel

Eigenschaften:desinfizierend, antiseptisch, antimykotisch, entspannend, galltreibend, durchblutungsfördernd, beruhigend, krampflösend, schlafverbessend, karminativ
Behandlung:unruhiger Schlaf/Einschlafprobleme, Angstzustände, Depressionen, Kopfschmerzen, Diabetes, Wunden, Insektenstiche
Astrologische ZuordnungMerkur, Jupiter, Sonne
Blütezeit:Juni- August
Sammelzeit:Juni-August, sobald alle Blüten geöffnet sind
Wissenschaftlicher Name:Lavendula angustifolia (echter Lavendel)
Standort:Sonnige Plätze mit nicht zu trockenem Boden, meist Mittel und Südeuropa
Volksmund:blaues Gold, Hirnkraut, Nervenkraut, Schwindelkraut, Römischer Thymian, Zitterblümchen
Inhaltsstoffe:Linalylacetat, Linalool, Lavanulol, Geraniol, Phytosterole, Nerol, Borneol, Cineol, ästherische Öle, Flavonoide, Säuren, Cumarin, Gerbstoffe
Unterstützende Edelsteine:Katzenauge, Diamant, grüner Turmalin, Silberauge, Opalit
Verwendbare Teile:Blüten und Blätter
Pflanzentyp:Familie der Lippenblütler (Labiatae)

Lavendel- Ist Lavendel ein Gewürz?

Lavendel ist eine beliebte Pflanze, welche ihre Heimat in Mittelmeerländern wie Frankreich, aber auch auf den Kanarischen Inseln und Indien hat. Sowohl bei Gärtnern, als auch bei Parfümeuren wird sie häufig genutzt. Die Garten- und Zierpflanze mit lila-violetten Blüten, an langen Stängeln, wächst in sonnigen Gebieten, braucht aber auch etwas Wasser.

Lavendel kann hervorragend als Gewürz verwendet werden und passt zu vielen mediterranen, aber auch süßen Gerichten. Lavendel ist Bestandteil vieler Gewürzmischungen wie „Kräuter der Provance“. Es ist nicht nur ein hervorragendes Gewürzkraut, sondern wird auch als Heilmittel eingesetzt. Seinen Nutzen erkannten die Menschen bereits sehr früh.

Ursprung und Geschichtliches rund um den Lavendel

In der Antike wurde Lavendel als Antidot bei Vergiftungen eingesetzt. Auch die Ägypter und Römer nutzten den Lavendel als Balsam oder beruhigendes Mutmacherkraut vor den Schlachten. Die Römer nutzten auch Lavendelbäder, daher auch der lateinische Name „lavare“, was bedeutet „sich waschen“. Im Mittelalter wurde es bereits zur Linderung von Kopf-Nerven- und Zahnschmerzen eingesetzt.

Auch Hildegart von Bingen erkannte schon früh die besondere Wirkung von Lavendel. Ob als Mittel gegen Läuse und Motten im Schrank oder bei Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Unruheständen. Auch Paracelsus empfahl es zur Schmerzlinderung und Nervenleiden.

Ein magisches Anwendungsgebiet hatte und hat der Lavendel ebenfalls. Er diente für die Luftfrischhaltung, aber auch zum Schutz vor Geister und Zauberei. Einige Menschen sind überzeugt, der Lavendelduft soll gegen Liebeskummer helfen und anregen über die Liebe nachzudenken.

Im 17. Jahrhundert entdeckten die Menschen auch die desinfizierende Wirkung. Menschen die auf Lavendelfeldern arbeiteten, steckten sich nur sehr selten mit Tuberkulose an.

Lavendel ist bis heute weit verbreitet im Einsatz und Anbau. Beeindruckend sind die riesigen Lavendelfelder, welche vor allem in Südfrankreich zu finden sind. Die Wochenmärkte in Nyos, Sault und Apt sind empfehlenswert. In Digne-les-Brains gibt es jährlich eine Parade im Zeichen des Lavendels.

Lavendelsorten-Wie sieht echter Lavendel aus?

Botaniker unterscheiden mehrere Lavendelarten. Die bekannteste ist die „Lavandula agustifolia“- der echte Lavendel.  Die Untersorten unterscheiden sich in Größe, Blütenfarbe und Blütenanordnung, hier ein paar Beispiele:

  • „Folgate“ (intensiver Duft, lila Blüten)
  • „Hidcote“ (beliebte Sorte mit dunkelblauen Blüten)
  • „Alba“ (weißer Lavendel)
  • „Bowlees“ (hellblaue Blüten)

Der meiste Lavendel wird in südlichen Ländern auf großen Lavendelplantagen angebaut.  Es gibt zahlreiche, weitere „Lavandula“ Arten, wie „intermeida“ oder „stoechas“. Wichtig und wissenswert ist der Unterschied zwischen Lavendel und Lavandin. Also zwischen

Echter Lavendel
„Lavandula angustifolia”
Lavandin
“Lavandula x hybrida“
Sehr feiner Geruch Starker, intensiver Geruch
Eine Blütenrispe am Stängel Hat meist zwei Verzweigungen am Stängel
Zur Ölherstellung werden 130kg Rispen pro Liter benötigtZur Ölherstellung werden 40 g Rispen pro Liter benötigt
Kann als Heilmittel verwendet werdenNICHT als Heilmittel geeignet
Anwendung: Heilmittel, Parfüme, hochwertige ÖleAnwendung nur in der Industrie: Putzmittel

Lavendel im Garten

Lavendel pflanzen

Lavendel kann sehr gut im Garten kultiviert werden. Neben seiner tollen Optik und dem angenehmen Duft, bringt er auch gesundheitliche Vorteile mit sich, welche genutzt werden können. Auch für unsere heimischen Insekten, ist Lavendel eine tolle, duftende Nahrungsquelle. Haben sie im Garten einen sonnigen, warmen geschützten Ort frei? Dann wäre der Lavendel ein perfekter Bewohner.

Wann sollte man Lavendel schneiden/zurückschneiden?

Es gibt zahlreiche Meinungen und Tipps, wann und wie der Lavendel am besten geschnitten werden sollte.
Manche Gärtner empfehlen einen Rückschnitt im Frühjahr, andere im Sommer nach der Blüte.
Wir haben sehr viel Lavendel im Garten, meine Erfahrung und Tipps sind folgende:

  • Rückschnitt nach der Blüte, also Ende August/Anfang September.
  • So hat die Pflanze im Herbst und Winter Zeit nochmals etwas nachzutreiben, im Frühjahr kann sie ohne „Altlasten“ frisch treiben. Die Blüten werden kraftvoller und schöner.

Wie schneidet man Lavendel?

  • Nach der Blüte werden die Lavendelpflanzen zurück geschnitten
  • Dafür mit einer Gartenschere arbeiten.
  • Vom Stängel wird bei der Hälfte der Belaubung abgeschnitten (Also rein der Teil angeschaut, welcher Blätter hat). Dies kommt einem relativ viel vor. Jedoch treibt die Pflanze etwas nach. Um zu vermeiden, dass die Pflanze immer höher wird, großzügig und genau arbeiten.

Wann blüht Lavendel?

Lavendel blüht je nach Sorte zwischen Juni und August. Meist sind alle Blüten Ende August verblüht.

Lavendel überwintern

Lavendel „Lavandula angustifolia“ kann gut überwintert werden. Er bevorzugt einen sonnigen, geschützten Platz. Dieser kommt ihm auch beim Überwintern zugute. Die Pflanze ist mehrjährig. Blüht also im nächsten Frühjahr/Sommer wieder auf. Für einen guten Wuchs und eine nicht zu hohe Pflanze, einmal jährlich zurückschneiden, wir empfehlen den Rückschnitt nach der Blüte. Pflanzen in Kübeln, über den Winter, gut abdecken oder in Garage oder an einen etwas geschützten Platz stellen.

Lavendel gegen Mücken, Motten und Läusen

Lavendel ist ein altes Hausmittel gegen Mücken, Motten und Läuse. Neben Hildegart von Bingen, schwören viele Menschen auf die Wirkung und hängen sich Lavendelsäckchen in ihren Kleiderschrank.

Wichtig ist, diese regelmäßig zu wechseln, da der Duft und so auch die Wirkung nach und nach verschwindet. Auch als Lavendelöl, auf der Haut aufgetragen soll es vor Steckmücken schützen. In Zeiten der Pest wurde Lavendel verstreut, um Pestläuse abzuwehren.

Lavendel sammeln oder kaufen

Bei uns in Deutschland wächst Lavendel nicht einfach so am Wegesrand. Meist wird er in Gärten oder Grünanlagen angepflanzt. Wer also keinen Garten hat, kann Lavendel auch beim Gärtner kaufen. Hier gibt es die duftende Pflanze sowohl im Topf, als auch Zweigebündel.

Die Lavendelsaison startet im Frühjahr. Achten sie beim Kauf darauf, dass sie „echten Lavendel“ also „Lavandula angustifolia“ kaufen. Nur dieser kann als Heilmittel angewendet werden.

Lavendel haltbar machen

Wer lange Freude an Lavendel haben möchte, kann diesen trocknen.

Dafür wird der Lavendel, in der vollen Blüte, mit den Stängeln abgeschnitten, gebündelt und Kopfüber aufgehängt. Wenn der Lavendel trocken ist, können sie die Blüten abzupfen und in ein Luftdichtes Gefäß, am besten ein Schraubglas geben oder direkt verarbeiten. Als Lavendelsäcken hilft es bei Unruhe und Schlafproblemen und soll auch gegen Motten im Kleiderschrank helfen.

Verwendung in der Küche

Zu was passt Lavendel?

Lavendel kann sehr gut als Küchenkraut und Gewürz verwendet werden. Generell ist darauf zu achten, nur sehr kleine Mengen zu verwenden. Bitte achten sie auch darauf, dass sie echten Lavendel verwenden.

  • Lavendelblätter oder -blüten passen sehr gut in die mediterrane Küche und kann für Fleisch gut verwendet werden.
  • Geflügel,
  • Lamm, aber auch Fisch bieten sich an. Zu Ziegenkäse oder andere Käsesorten passt er geschmacklich sehr gut.
  • Gerne wird Lavendel in Kombination mit Rosmarin, Thymian oder anderen mediterranen Kräutern kombiniert.

Auch in Süßspeisen wird er gerne eingebaut. In Kuchen, Eis, Desserts und in seiner Lavendelhonig-Variante ist er häufiger Bestandteil ausgefallender und leckerer Süßspeisen.

Lavendel als natürliches Heil- und zugelassenes Arzneimittel

Inhaltsstoffe und Anwendungsbereiche

Als magenfreundliches Kraut wird Lavendel gerne bezeichnet. Eine lindernde Wirkung im Kopfbereich wird ihm ebenfalls zugeschrieben. Seine Anwendungsbereiche gehen über

  • Schlafprobleme,
  • Kopfschmerzen und
  • rheumatischen Beschwerden,
  • bis zu Geschwüren,
  • Erkältungen und
  • Hautkrankheiten.

Er wird sowohl in Arzneimitteln, als auch in Kosmetika häufig verwendet. Auch gilt er in der Naturmedizin als krampflösend und blähungstreibend und wirkt potentiell bei

  • Wechseljahrsbeschwerden,
  • Nervenleiden,
  • Schlaganfall,
  • Lähmungen und
  • Altersschwäche.
  • Durch seine desinfizierende Wirkung wird Lavendel auch in Putzmitteln und Raumsprays eingesetzt.

Wichtige Inhaltsstoffe sind in den Blüten gespeichert. Ätherisches Öl, Flavonoide, Gerbstoffe und viele andere Wirkstoffe sind im Lavendel enthalten.

Lavendel Tabletten und Kapseln

Lavendel gibt es auch hochdosiert als Tablette oder Kapsel, auch als zugelassene Medikamente. Meist wird dies durch den Arzt verordnet. Eine selbstständige Einnahme, ohne ärztliche Empfehlung ist nicht ratsam. Blähungen und Bauchschmerzen können auftreten.

Lavendelöl

Anwendungsbereiche

Lavendelöl ist das am häufigsten verwendete, ätherische Öl weltweit. Es wird bereits seit Jahrhunderten verwendet.1 Im Kopfbereich findet Lavendelöl häufig Anwendung, beispielsweise bei Kopfschmerzen. Auch wird es bei Einschlafproblemen empfohlen. Hierfür einen Tropfen Öl aufs Kopfkissen geben.

  • Bitte halten sie stets Dosierungsempfehlungen ein.

Auch bei Rheumatischen Beschwerden kann Lavendel helfen. Dafür wird das Öl nach Anleitung eingerieben. Auch als Schutz gegen Insektenstiche und bei kleinen Verletzungen kann es auf die Haut aufgetragen werden.

Achtung! Ätherische Öle sind meist hochkonzentriert und können die Haut auch reizen. Bitte die jeweiligen Hinweise beachten und das Öl ggf. verdünnen.

Wirkstoffe im Lavendelöl

Laut einem Bericht der Universität Charles Sturt, soll Lavendelöl antibakteriell, antimykotisch, beruhigend, antidepressiv, karminativ (muskelentspannend) wirken und bei Verbrennungen und Insektenstichen wirken.1  Jedoch wird auch hier betont, dass es viel zu wenige wissenschaftliche Studien gibt, welche die Heilwirkung von Lavendel und Lavendelöl wissenschaftlich untersuchen. Es gibt Belege zur Wirkung traditioneller Verwendung, aber auch umstrittene Daten und Stimmen.

Die Lavendelblüten bestehen aus 1-3 % ätherischem Öl, dieses setzt sich durch Linalylacetat und Linalool zusammen. Weitere wichtige Wirkstoffe sind Flavonoide und Gerbstoffe.

Lavendelöl kaufen oder selbst herstellen?

Wer Lavendelöl kaufen möchte, wird in der Apotheke oder im Reformhaus fündig.

  • Bei qualitativ hochwertigem Lavendelöl, aus echtem Lavendel, werden für 1 Liter Öl, 130 kg Lavendelrispen benötigt.

Es bietet sich also wirklich an, Lavendelöl in guter Qualität zu kaufen und nicht selbst zu machen.
Es gibt auch zahlreiche Tipps und Rezepte zu finden, das Lavendelöl selbst herstellen. Jedoch ist es sehr schwierig und aufwendig an die gekaufte Qualität heran zu kommen.

Zum Selbermachen empfehlen wir Lavendeltee oder Lavendelbadezusätze. Diese brühen sie am besten frisch auf. Sie können getrocknete oder frische Blüten verwenden.

Lavendeltee- einfach selbst gemacht

Lavendeltee wird gerne als sanftes Schlafmittel und zur Beruhigung eingesetzt. Dafür 2 TL Lavendelblüten mit 250 ml gekochtem Wasser überbrühen und 10 Minuten ziehen lassen und Blüten anschließend herausfiltern. Langsam getrunken wirkt er beruhigend und wird auch bei nervösen Darmbeschwerden wie Durchfall gerne eingesetzt.

Lavendelbad- Lavendelbadezusatz selbst herstellen

Wer sich mit Hilfe von Lavendel, bei einem Vollbad entspannen will, kann Lavendelzusatz ins Badewasser geben. Dafür werden 50g Blüten mit einem Liter kochendem Wasser überbrüht, 10 Minuten ziehen lassen und Filtern. Zusatz ins Badewasser geben und bis zu 10 Minuten genießen, entspannen und beruhigen.

Risiken- Ist Lavendel giftig für Menschen?

  • Innerlich sollte Lavendel nur in sehr geringen Mengen eingenommen werden. Bei einer Überdosierung kann es zu einem gereizten Magen oder Kopfschmerzen kommen.
  • Allergische Reaktionen, beim Auftragen von Lavendelöl, auf die Haut sind selten, aber nicht ausgeschlossen. Bitte achten sie auf eine genaue Dosierung. Hochkonzentrierte ätherische Öle können auch Schleimhaut und die Haut reizen.
  • Wenn sie Probleme mit Krampfadern haben, mit einem Infekt kämpfen oder an einer Herz-Kreislauferkrankung leiden, sollten sie Lavendelöl nur mit ärztlicher Absprache verwenden.
  • Oft wird Lavendelöl auch für Babys und Kleinkinder empfohlen. Wenn es zu nah an den Gesichtsbereich gelangt, kann es zu Atemnot kommen. Bitte klären sie eine Verwendung und genaue Anwendung auch hier mit dem Kinderarzt ab. Wir empfehlen keine Verwendung für Kinder unter 2 Jahren.
  • Auch Asthmatiker sollten vorsichtig sein, ähnlich wie bei Kleinkindern, kann es zu Atemproblemen kommen.
  • Laut Dr. Martina Melzer, gibt es Hinweise darauf, dass Lavendelöl bei dauerhafter Anwendung, östrogene Auswirkungen auf unseren Körper hat. Dies wurde allerdings nur in Laborversuchen festgestellt.6

Gesundheitsfördernde Wirkung- nachgewiesene Wirkungen

Schlaf und Psyche

Das Linalylacetat und Linalool in den Blüten des Lavendels wirken sich positiv auf unseren Schlaf und unsere Psyche aus. 2 Wenn sie also unter nächtlichem aufwachen/ Wachphasen leiden oder schwer Einschlafen, kann ihnen etwas Lavendelöl helfen ruhiger in den Schlaf zu finden. Probieren sie es aus.

2013 wurde mit einem Lavendelpräperat (Silexan) in Wien untersucht, welche Auswirkungen dieses auf Menschen mit Angststörungen hat. Es konnte nach mehrwöchiger Einnahme eine positive Auswirkung auf die Komorbiditätsprobleme festgestellt werden. Die Schlafprobleme konnten gemindert und die Lebensqualität gesteigert werden, was sich auch auf das Gesamtkrankheitsbild auswirkt. Hervorzuheben ist, dass kaum Wechselwirkungen und Nebenwirkungen durch das Präparat festgestellt wurden.3

Angstzustände

Es gibt auch Hinweise darauf, dass Lavendel bei Angstzuständen helfen kann. Durch seine beruhigende Wirkung kann es angstlösende Effekte bringen.6  

Oft stehen Angstzustände in engem Zusammenhang mit einem guten Schlaf und der allgemeinen Lebensqualität. Wenn diese verbessert werden kann, steigt die Chance auf eine Verbesserung der Angstzustandssymptomatik generell.4

Wenn sie unter einer Angststörung oder Angstzuständen leiden, sprechen sie bitte mit einem Arzt über ihre Situation. Dieser kann ihnen genau Dosierungsempfehlungen geben und auch gemeinsam mit ihnen entscheiden ob ein Öl, Lavendel-Kapseln oder Bäder sinnvoll sind.

Depressionen nach der Geburt präventiv entgegenwirken

Eine sehr interessante Studie, welche die Auswirkungen auf das Depressionsrisiko von Frauen nach der Geburt, durch eine Aromatherapie mit Lavendel untersuchte, haben Forscher aus Indianapolis veröffentlicht. Es konnten erste Hinweise darauf dokumentiert werden, dass eine Aromatherapie nach der Geburt, das Risiko für Depressionen und Angstzustände senken kann. Eine quantitativ angelegte Studie wäre hier wünschenswert.5

Kopfschmerzen lindern

In einer neurologischen Studie, wurden erstmals die Wirksamkeit von Lavendelöl, bei der Behandlung von Migräne untersucht. Das Lavendelöl wurde hier inhaliert. Im Vergleich zur Kontrollgruppe, wirkte das Lavendelöl bei den meisten Probanden und belegt, dass ätherisches Lavendelöl eine wirksame und mögliche Behandlungsmethode von Migräne-Kopfschmerzen sein kann.1

Wenn sie unter Kopfschmerzen leiden, können ein paar Tropfen Lavendelöl helfen, diese zu vermindern. Geben sie hierfür ein paar Tropfen Öl auf ihre Schläfen auf oder riechen sie an einem beträufelten Tuch.

Diabetes natürlich behandeln und den Körper schützen

In einer Tierstudie, welche 2013 veröffentlicht wurde, konnte belegt werden, dass ätherische Öle aus der „Lavandula Stoeca“ vor Diabetes schützt. Es wurde beobachtet, dass dieses gegen den Anstieg des Blutzuckerspiegels wirkt.

Die stark antioxidativen Eigenschaften begründen diese Effekte.6 Die Ergebnisse lassen schließen, dass Lavendelöl sowohl präventiv, als auch bei bestehendem Diabetes positive Effekte zeigen kann. Weitere Studien wären sinnvoll und wünschenswert.

Oxidativer Stress abbauen

Lavendelöl kann die Aktivität unserer Antioxidantien ankurbeln. So kann es uns helfen Krankheiten zu bekämpfen und oxidativen Stress abzubauen oder abzuschwächen. Eine Rumänische, pharmazeutische Studie bestätigt diese Effekte an Untersuchungen mit Ratten.7 Weitere Studien lassen diese Effekte ebenfalls bestätigen.8

Schlaganfall und Gehirnfunktion

Studien an Mäusen geben Hinweise darauf, dass Lavendelöl auch bei der Behandlung von Schlaganfall und anderen neurologischen Problemen, ein hohes Potential bietet. Das Inhalieren von Lavendelöl kann laut den Forschern, oxidativem Stress vorbeugen und Beeinträchtigungen durch neurale Anfälle lindern. Die antioxidative Wirkung wird hier als Begründung genannt. So kann Lavendelöl helfen, Nervenzellen zu erhalten und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern.9

Insektenstiche und kleine Wunden

Ätherisches Lavendelöl lindert Schmerzen und hat eine antioxidative, entzündungshemmende Wirkung. Diese Effekte wurden schon seit sehr langer Zeit von den Menschen vermutet und genutzt. Mehrere aktuelle Studien bestätigen diese Annahme wissenschaftlich.

An Ohrödemen wurden diese Effekte nochmals untersucht und bestätigt. Es konnte eine analgetische und entzündungshemmende Wirkung beobachtet werden, was das therapeutische Potential des Lavendelöls nochmals unterstreicht.8

Diese Ergebnisse lassen schließen, dass auch bei Insektenstichen und kleinen Wunden Lavendelöl durchaus helfen kann, Schmerzen zu lindern, sowie Entzündungen zu hemmen. Bei großen offenen Wunden bitte kein Lavendelöl anwenden. Dieses vermutete Wundpotential wurde an einem Rattenmodell, 2016, bestätigt. Verletzungen von Ratten, welche mit Lavendelöl behandelt wurden, heilten signifikant besser.9

Fazit

Aktuelle Forschungen zu der Wirkung von Lavendelöl geben erste wissenschaftliche Belege. In Zukunft wären ausführlichere, intensivere Studien wünschenswert, um weitere, signifikante Ergebnisse und Wirkungen zu bestätigen.

 
Ist Lavendel für Tiere giftig? – Anwendungstipps Pferd, Hund und Katze

Hunde und Katzen machen meist einen weiten Bogen um den Lavendel. Dies liegt vermutlich am starken Geruch. Deshalb ist auch bei Aromaölen, wie Lavendelöl, Vorsicht geboten. Bitte sprechen sie eine Anwendung mit ihrem Tierarzt ab. Besonders bei Katzen ist einiges zu beachten, da sie bei einer zu starken Inhalation, Stoffwechselprobleme in der Leber bekommen können.

Bei den meisten Tieren wie Pferden, kann es in der richtigen Anwendung eine tolle therapeutische Unterstützung sein, Lavendelaromatherapie anzuwenden. Mögliche Anwendungsbereiche können Insektenabwehr, kleine Wunden, Pilzerkrankungen (z.B. an Hufen), Ekzeme und Insektenstiche sein. Auch an Silvester oder anderen Stresssituationen, kann Lavendelöl beruhigend wirken.

  • Hunde mögen Lavendel meist nicht gerne. Daher wird eine innerliche Anwendung, beispielsweise bei Verdauungsbeschwerden oder Entzündungen, häufiger empfohlen.

Generell sollte man vor einer Behandlung testen, ob ihr Tier mit dem Geruch gut klarkommt und nur geringe Dosen anwenden. Auch eine genaue Absprache mit dem Tierarzt ist hier sehr wichtig.

Fenchel


Schnelle Fakten zu Fenchel

  • Fenchel ist ein altes, traditionelles, bewährtes Heilmittel für eine Bandbreite an Krankheiten und gesundheitlichen Problemen. 
  • Fenchel enthält wenig Fett, Zucker und somit auch Kalorien. Dafür stecken in ihm wichtige Nährstoffe und Vitamine.
  • Fenchel ist gut verträglich und kann bereits als Tee bei Säuglingen angewendet werden. .
  • Fenchel ist vielseitig einsetzbar. Als Tee, Gemüse, Rohkost oder Salat. 
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Eigenschaften:verdauungsanregend, beruhigend, krampflösend, schleimlösend, entzündungshemmend, antiseptisch aromatisch, appetitanregend
Behandlung:Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Blähungen, Stillanregung, Augengesundheit, Atemwegsinfekten, Asthma, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden bei Babys, Entzündungen lindern, Arthritis
Blütezeit:Juli bis September
Erntezeit:Kraut: Sommer; Samen: Herbst; Knolle: Sommer
Wissenschaftlicher Name:Foeniculum vilgare var. durlce
Standort:Sonniger Platz, durchlässiger Boden, Heimat im Mittelmeerraum und Westasien
Volksmund:Süßfenchel, Arzneifenchel, Frauenfenchel, Langer Anis, Brotwürz
Astrologische Zuordnung:Sonne, Merkur
Unterstützende Edelsteine:Smaragd, Aquamarin, Tigerauge, Magnesit
Inhaltsstoffe:Ätherisches Öl, Vitamin A, C, E, Kalium, Kalzium, Anethol, Fenchon, Proteine, Flavonoide, Schleim
Verwendbare Teile:Knolle, Kraut, Samen
Pflanzentyp:Doldenblütler (Apiaceae/Umbelliferaceae)

Fenchel- Die gesunde Knolle und Gewürz

Fenchel ist eine gesunde krautige Pflanze, welche gerne als Gewürz Verwendung findet. Fenchel bildet knapp über der Erde fleischige Früchte, welche sich durch ihre weiße bis hellgrüne Knolle kennzeichnen. Diese Knollen kaufen und verzehren wir als Fenchel. Oberirdisch ist der Fenchel an feinen, krautartigen Blättern mit gelb blühenden Dolden zu erkennen, an welchen die Samen wachsen. Die Pflanze ist mehrjährig und bildet tiefe Wurzeln. Auch die Samen werden für Tees gerne verwendet. Unterschieden wird zwischen Bitter- und Süßfenchel.  Die bittere Variante schmeckt auch etwas bitter und ist mehr gelblich oder grün-bräunlich. Der Süßfenchel ist heller und hat ein leicht süßliches Aroma. Angebaut wird er heute im Mittelmeerraum, Asien, Afrika und Südamerika.

Kurzer Einblick in die Geschichte- Woher kommt der Fenchel?

Die Heimat des Fenchels ist der Mittelmeerraum und Westindien. Bereits von den Römern und Griechen wurde er im Altertum als Heilpflanze genutzt, um Krankheiten zu bekämpfen und gesund zu bleiben. Sie trugen den Fenchel sogar in ihren Siegeskränzen, nach großen Schlachten. Römische Frauen nutzten den Fenchel dagegen als Mittel um schlank zu bleiben. Auch als Gewürz war er sehr beliebt. Im 16. Jahrhundert galt er als Helfer bei Augenkrankheiten und Schlangenbissen. Als Gemüse wurde er erst im 17.Jahrundert verzehrt. Bis heute glauben manche Menschen an die magische Heilwirkung, so soll Fenchelsamen im Wein, das Liebesleben in Schwung bringen.

In allen Kräuterbüchern des Mittelalters wird Fenchel beschrieben. Ob im „Circa insatans“ (12. JH), bei Karl dem Großen oder bei Hildegart von Bingen. Die Heilwirkung des Fenchels war schon früher sehr verbreitet und wurde rege genutzt. Hildegart von Bingen empfiehlt Fenchel bei Bindehautentzündung, Melancholie, Mundgeruch und Magen-Darm-Koliken.

 

„Wie auch immer der Fenchel gegessen wird, macht er den Menschen fröhlich und vermittelt ihm angenehme Wärme und guten Schweiß, und er verursacht gute Verdauung“ Hildegart von Bingen 5

Verwendung Fenchel

Fenchel als Gemüse- roh oder verarbeitet

In Deutschland wird die Fenchelknolle meist als Zutat im Salat, also roh verwendet. Aber auch verarbeitet, als Gemüse, schmeckt er warm sehr lecker.

Wenn sie ihn als Salat verwenden möchten, bietet es sich an, ihn in sehr dünne Scheiben zu schneiden und damit den Salat zu verfeinern. Eine Fruchtige Note wie Apfel oder Orange passt sehr gut in den Salat.

Das Fenchelkraut kann ebenfalls roh gegessen werden und wird frisch, gerne als Gewürz verwendet.

Zu was passt Fenchel?

Als warmes Gemüse passt Fenchel sehr gut zu Fisch (z.B. Lachs), Fleisch (z.B. Hähnchen) oder in der vegetarischen Variante zu Nudeln. Karotten als Pfannenpartner rundet den Geschmack ab. Auch als leckere Suppe lässt sich der Fenchel, mit seinem leichten Anisaroma, prima verarbeiten. Haben sie Fenchel schon einmal befüllt? Mit Lachs und Reis lässt er sich einfach im Ofen zubereiten.

 Fenchel-Tee/ Fenchel-Anis-Kümmel-Tee

Ein beliebtes Mittel zur Verdauungsanregung ist der Fencheltee. Oft ist Fencheltee in Verbindung mit Anis und Kümmel zu kaufen. Ob im Reformhaus, Supermarkt oder Apotheke. Fencheltee ist weit verbreitet und gut erhältlich.

Ein reiner Fenchelsamentee ist einfach selbst gemacht und sehr sinnvoll. Hierfür ein großzügiger Teelöffel Fenchelsamen etwas zerdrücken und in 250 ml kochendem Wasser 5-10 Minuten ziehen lassen. Wenn möglich auf Süßen verzichten. Er kann bei Verdauungsbeschwerden, Harnwegsinfekten oder zur Anregung der Milchproduktion bei stillenden Frauen helfen.

Wie bereitet man Fenchel zu?

Kauftipps

Wenn sie die Fenchelknolle kaufen, achten sie auf Frische. Diese lässt sich durch beachten folgender Punkte erkennen:

  • Frisches Grünes Blattgrün, welches nicht welk ist
  • weiße bis hellgrüne Färbung der Knolle
  • Fenchel sollte keine Braunen stellen oder Knollenblätter haben
  • Fenchel in der Saison zwischen Juni und Oktober vermehrt kaufen

Fenchel richtig zubereiten- Fenchel schneiden

  • Oben das Blattgrün und unten den harten Strunkansatz, mit einem Messer abschneiden. Blattgrün muss nicht weggeworfen werden, es kann auch zum würzen von Suppen verwendet werden.
  • Knolle Halbieren.
  • Waschen, um alle Sand- und Erdkörner aus der Knolle zu entfernen. Diese besteht aus Schichten/Blättern und hier setzt sich gerne Dreck ab.
  • Harter Strunk herausschneiden.
  • Dicke Fasern abziehen.
  • Je nach Verarbeitungswunsch in Spalten, Streifen oder Würfel schneiden. Für Salat in sehr dünne Scheiben schneiden.
  • Nochmals waschen um auch zwischen den einzelnen Blättern den Schmutz vollständig zu entfernen.

Kochen und Braten- Fenchelgemüse

Fenchel kann sehr vielseitig zubereitet werden. Kochen sie ihn, braten, schmoren oder dünsten ist ebenfalls sehr gut für Fenchelknollen geeignet. Besonders in Kombination mit anderen Gemüsesorten wie Karotten schmeckt er toll. Dabei ist er sehr schmackhaft, sowie fett- und kalorienarm.

Haltbarkeit- Fenchel haltbar machen

Wie lange ist Fenchel haltbar?

Fenchel sollte frisch gekauft werden und am besten verarbeiten sie ihn auch zeitnah. Im Kühlschrank ist er bis zu einer Woche haltbar, dann bekommt er braune Flecken und verliert an Knackigkeit.

Wie kann ich Fenchel einfrieren?

Fenchel ist zum einfrieren geeignet. Am besten dünstet man ihn und fiert ihn anschließend in einer geeigneten Box ein. Gutes waschen und zerteilen ist wichtig. Beschriften sie stets ihre Gefrierboxen mit Inhalt und Datum, so wird nichts vergessen und kann bald wieder weiterverarbeitet werden.

Einlegen

Eine weitere beliebte Methode der Haltbarmachung von Fenchel, ist das Einlegen. Dafür wird der Fenchel geputzt und geschnitten in Essigwasser gekocht.

  • 1 L (Apfel-) Essig auf 1 Liter Wasser ist eine gute Mischung.
  • Nach der Garzeit (etwa 5 Minuten) wird er in saubere, heiß ausgespülte Gläser gegeben, das Essigwasser vorher absieben.
  • Das Glas mit dem gegarten Fenchel wird dann mit Kräuteröl, aus Sonnenblumenöl und verschiedenen Kräutern, aufgefüllt.
  • Auch Chili kann hinzugegeben werden.
  • Alles wird gut verschlossen und sollte ca. 6 Wochen ziehen. Zu frischen Brot und leckere Antipasti schmeckt der eingelegte Fenchel sehr lecker!

Samen gewinnen

Wer die Samen gewinnen will, schneidet die Dolden mit den Samenkapseln ab und trocknet diese. Dafür bündeln und kopfüber, an einem dunklen, warmen Platz trocknen lassen. Nach Trocknung Samen vorsichtig herausschütteln und in einem Gefäß sammeln und lagern.

Nährwertangaben
Portionen pro Packung
Portionsgröße 100

Menge pro Portion
Kalorien 31
% Tageswert*
Gesamtfett 0,20g 0%
Gesättigte Fettsäuren g 0%
Trans Fat g
Cholesterin mg 0%
Natrium 52mg 3%
Gesamtkohlenhydrate 7,3g 3%
Ballaststoffe 3,1g 10%
Gesamtzucker 3,93g
Enthält g zugesetzten Zucker 0%
Eiweiß 1,24g

Vitamin D mcg 0%
Calcium 49mg 4%
Eisen 0,73mg 0%
Kalium 414mg 9%

Tägliche Prozentwerte basieren auf einer Diät mit 2.000 Kalorien. Ihre täglichen Werte können je nach Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.

Mit einem Blick auf das Nährwertprofil fällt eines sofort auf, Fenchel enthält sehr viel Wasser. Dabei hat er wenig Fett und Zucker. Ist dafür aber mit vielen wichtigen Nährstoffen gespickt. Besonders die Anteile an Vitamin A, E und C, sowie Eisen, Folsäure, Magnesium und Kalium sind sehr gesund. Auch decken 200g Fenchel bereits ein Viertel des Tagesbedarfs an Kalzium ab. 2

Des Weiteren sind ätherische Öle enthalten, welche positive Wirkungen auf unseren Darm haben und als wirkungsvollster Inhaltsstoff gelten. Dieses Öl kommt in den Knollen am meisten vor. Substanzen wie Anethol, Fenchon und Estragol sind hier enthalten. Fenchon ist für einen leicht bitteren Geschmack, (trans-)Anethol für einen leicht Süßlichen Geschmack verantwortlich. In den unterschiedlichen Sorten, sind diese unterschiedlich konzentriert enthalten. Fettreiches Öl und Flavonoide sind ebenfalls enthalten und gehören in die Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe.

Nährwertangaben
Portionen pro Packung
Portionsgröße 100

Menge pro Portion
Kalorien 31
% Tageswert*
Gesamtfett 0,20g 0%
Gesättigte Fettsäuren g 0%
Trans Fat g
Cholesterin mg 0%
Natrium 52mg 3%
Gesamtkohlenhydrate 7,3g 3%
Ballaststoffe 3,1g 10%
Gesamtzucker 3,93g
Enthält g zugesetzten Zucker 0%
Eiweiß 1,24g

Vitamin D mcg 0%
Calcium 49mg 4%
Eisen 0,73mg 0%
Kalium 414mg 9%

Tägliche Prozentwerte basieren auf einer Diät mit 2.000 Kalorien. Ihre täglichen Werte können je nach Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.

Gesundheitsfördernde Wirkung- Wie gesund ist Fenchel?

Fenchel- Vielseitiges natürliches Behandlungsmittel

Fenchel wird in verschiedenen medizinischen Systemen verwendet. Auch in der traditionellen Medizin wird es gerne eingesetzt. Dazu zählen einfache Ateminfekte wie Erkältungen und Husten und gehen bis zu Nierenbeschwerden und Krebs.

Weitere wichtige Einsatzgebiete sind

  • Arthritis,
  • Koliken bei Kindern,
    Bindehautentzündungen,
  • Verdauungsbeschwerden,
  • Gastritis,
  • Geschwüre und Schlaflosigkeit.

Auch bei hormonellen Krankheitsbildern und bei solchen im Bereich Reproduktionssystem, wird Fenchel in der traditionellen Medizin eingesetzt. 15 Die natürliche Heilwirkung und Kraft des Fenchels, können sie auch Zuhause anwenden.

Magen-Darm-Trankt- Verdauung anregen

Fenchel gehört zu einem der wichtigsten und wirksamsten Lebensmittel, wenn  es um die verdauungsfördernden Eigenschaften geht. 10 Die ätherischen Öle im Fenchel lindern Blähungen, Völlegefühl und regen die Verdauung an, helfen also auch gegen Verstopfung. 2

Ein Tee aus Fenchelsamen hilft hierbei, wie auch der Verzehr der Fenchelknollen. Die ätherischen Öle des Fenchels wirken sowohl anregend als auch beruhigend. So ist er sowohl bei Blähungen als auch bei Verstopfung zu empfehlen. 4

Abnehmen mit Fenchel

Fenchel hat wenig Kalorien, wenig Fett, dafür viel Wasser und reichlich Nährstoffe. 1 Deshalb bietet er sich für eine gesunde, ausgewogene Ernährung, auch beim Wunsch Gewicht zu verlieren gut an. Er sättigt durch seine Fasern, hat dabei aber wenig Kalorien. Bereits bei den Römern aßen die Frauen Fenchel um schlank zu bleiben.

Fenchel auch einen appetitanregenden Ruf. Jedoch er wirkt auch anregend auf die Verdauung. Dies ist unter anderem auch durch die enthaltenen Ballaststoffe der Fall. Studien haben gezeigt, dass Ballaststoffe helfen weniger zu Essen und sich auf das Hungergefühl auswirken. So haben die Probanden durch die Ballaststoffreiche Ernährung, weniger Energie zugeführt. 11 Für ein Verzehr von Fenchel spricht rein wissenschaftlich betrachtet, in Bezug auf die Inhaltsstoffe also nichts dagegen, ihn bei Abnehmwunsch einzusetzen.

Atemwegsinfekte, Erkältungen, Lungenbeschwerden

Fenchel wird auch in der Naturmedizin, zur Inhalation genutzt. Wenn man mit Atemwegsinfekten, Asthma oder anderen Lungenbeschwerden kämpft kann eine Inhalation mit Fenchelsamendampf gesundheitsfördernd sein. 3

In eine Schüssel werden hier Fenchelsamen gegeben und leicht zerdrückt. Mit gekochtem Wasser übergießen und über der Schüssel mit einem großen Leintuch über dem Kopf ca. 10 Minuten inhalieren. Bitte achten sie auch hier auf eine Angenehme Dampfhitze um Verbrennungen zu vermeiden. Atmen sie tief in die Lungen ein und ruhen sie sich anschließend gut aus.

Durch das heiße Wasser lösen sich die ätherischen Öle im Fenchel, welche schleimlösend in unseren Atemwegen wirken. So kann der Schleim besser gelöst und abgehustet weden. 3 Besonders der bittere Fenchel mit seinen Inhaltsstoffen trans-Anethol und Fenchon lösen den festsitzen den Schleim sehr gut. Die Knollen des Fenchels können als bei Erkältungen und Atemwegsinfekten die Symptome lindern. 8

Dr. Martina Melzer, von der Apotheken Umschau empfiehlt bei Kleinkindern ab einem Jahr auch Fenchelhonig, welcher in der Apotheke, gut dosiert, erhältlich ist. 8

Kalziumquelle Fenchel- nicht nur bei Lactoseintoleranz

Fenchel ist eine hervorragende Kalziumquelle. Für Menschen die an Lactoseintoleranz leiden ist eine kalziumreiche Ernährung, aus Produkten ohne Milchzucker, besonders wichtig. Die Ärztekammer Baden-Württemberg empfiehlt deshalb Fenchel für Menschen mit Lactoseintoleranz, um ein Kalziummangel zu vermeiden. 13

Aber auch für Menschen, die Milch vertragen ist Fenchel eine gesunde Kalziumquelle. Täglich benötigen wir bis zu 1000 mg täglich. Jugendliche im Wachstum sogar noch mehr. Dies kann beispielsweise durch ¼ Liter Milch und zwei Käsescheiben abgedeckt werden.

 

100g Fenchel enthalten 49 mg Kalzium und sind eine gute Ergänzung. 14

Blasenentzündung

Fenchel soll sowohl als Fenchelsamentee, als auch als warmes Sitzbad bei leichten Harnwegsinfekten natürlich wirken. 3 Er regt die Harnbildung, durch das vermehrte Trinken an und reinigt so die Harnwege. Besonders gut wirkt dies in Verbindung mit den entwässernd wirkenden Brennnesselblättern.

„Foeniculum vulgare wurde als ethnisches Heilmittel zur Heilung zahlreicher Infektionskrankheiten verwendet, die bakteriellen, pilzlichen, viralen und mykobakteriellen Ursprungs sind.“ 15

Aktuelle Literaturergebnisse bestätigen diese, traditionelle Verwendung bei verschiedenen Infektionskrankheiten. 15

Augengesundheit- Augenentzündung

Ein altes Hausmittel, was bei Augenentzündung oder Bindehautentzündung helfen soll, sind Fenchelauflagen.

  1. Dafür Fenchel klein putzen und klein schneiden.
  2. Erhitzen und in ein Stofftuch geben und einwickeln.
  3. Etwas abkühlen lassen und noch warm auf das geschlossene Auge halten.
  4. Achten sie darauf, dass der Wickel nicht mehr zu heiß ist, um Verbrennungen zu vermeiden.

Auch wissenschaftliche Berichte bestätigen die entzündungshemmende Wirkung, durch die enthaltenen Flavonoide, welche wichtige Antioxidantien in der menschlichen Ernährung sind. In einem Rattenversuch konnte eine hemmende Wirkung gegen akute und subakute, entzündliche Erkrankungen bestätigt werden. 15

Angstzustände

Gegen Angstzustände wird anxiolytischer Fenchel, als Medikament zur Behandlung eingesetzt. Auch die damit verbundenen physischen und psychische Symptome können verbessert werden. In einer Studie von Naga Kishore et al. Wurde eine anxiolytische Aktivität bestätigt. 15

Fencheltee zur Stillanregung

Fenchel wird gerne als Stillanregender Tee empfohlen. Er soll die Milchbildung anregen und für reichlich Milch sorgen. 3 4 Dabei hat der Fenchel nicht nur Auswirkungen auf die Milchmenge, sondern auch auf den Milchfluss. 15

Bei Entzündungen der Brust kann ein Fenchelwickel mit Fenchelbrei, lindernd wirken. Hier dürfen Blätter und Stängel püriert verwendet werden. 4

In Studien wurde festgestellt, dass Fenchel eine östrogenähnliche Aktivität aufweist. Es steigert die Libido, fördert die Menstruation und soll die Geburt erleichtern. Weitere Untersuchungen wären sinnvoll um zu bestätigen welche Wirkstoffe hier genau wirken. 16

Fenchel für Babys Verdauungsprobleme geeignet

Babys und Kleinkinder profitieren auch sehr früh vom Fenchel. Ein Tee aus Fenchelsamen hilft bei Blähungen und Verdauungsbeschwerden. Babys sollen auf den Fenchel gut reagieren und auch besser schlafen. 3

Nebenwirkungen und Risiken

  • Fenchel gilt als gut verträglich. Allergische Reaktionen können aber, wie bei den meisten Lebensmitteln vorkommen, sind aber sehr selten.
  • Sammeln sie Fenchelknollen nicht wild! Es besteht Verwechslungsgefahr mit den Schierlingsfrüchten.
  • Auch der zu häufige oder übermäßig einseitige Verzehr von Fenchel ist ggf. bedenklich:

„Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt vorsichtshalber, Gewürze und Kräutertees, die Estragol oder Methyleugenol enthalten, nicht zu oft und nur in kleinen Mengen anzuwenden.

Denn es gibt Hinweise, dass beide Substanzen Krebs auslösen können – allerdings wurde dies bislang nur in Tierversuchen entdeckt. Estragol und Methyleugenol kommen nur im ätherischen Öl in nennenswerten Mengen vor. In Tees ist die Konzentration deutlich niedriger und gilt damit derzeit als unbedenklich.“

Dr. Martina Melzer, Apothekenumschau 8  

Deshalb besonders das reine Fenchelöl, welches erwerblich ist, nur in sehr geringen Mengen verwenden und mit ihrem Arzt vorab besprechen. In der Schwangerschaft sollte auf Fenchelöl verzichtet werden, genauso wie bei Babys und Kleinkindern. Lebensbedrohliche Atemstörungen können auftreten.

Fenchel in der Schwangerschaft – Fencheltee und Fenchelgemüse in der Schwangerschaft erlaubt?

Es spricht nichts dagegen Fencheltee in Maßen, auch in der Schwangerschaft zu trinken. 2-3 Tassen Fencheltee in der Schwangerschaft ist die Empfehlung des Bundeszentrums für Ernährung. Dabei wird betont, dass auch dies mit einer reinen Vorsichtsmaßnahme verbunden ist. 12

Unser Tipp: Achten sie beim Kauf auf gute und kontrollierte Qualität. Kaufen sie z.B. Fencheltee, welcher auch für Säuglinge geeignet ist, oder fragen sie in der Apotheke nach.

Wie oben beschrieben, sollen sie jedoch auf Fenchelöl komplett verzichten.

Fenchelknollen sind auch in der Schwangerschaft sehr gesund und liefern dem Körper wichtige Nährstoffe wie Folsäure oder Eisen. Besonders vorteilhaft ist, dass in Fenchel viel Vitamin C enthalten ist. So kann das Eisen besser vom Körper aufgenommen werden.

 

Übrigens, kennen sie den Mythos Fenchel in der Schwangerschaft? Es heißt: Wer in der Schwangerschaft gerne Fenchel isst, wird einen Jungen gebären. Stimmt dies bei ihnen?

Mango


Schnelle Fakten zu Mango

  • Mango ist eine köstliche und erfrischende tropische Frucht und für Ihre gesundheitsfördernde Wirkung bekannt
  • Mangos sind besonders reich an Beta-Carotin
  • Trotz ihres hohen Fruchtzuckeranteils sind Mangos eine sehr gesunde Frucht mit wertvollen Vitaminen
  • Mangos fördern die Zellerneuerung, verbessern das Hautbild und stärken das Immunsystem
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Mango Steckbrief

Eigenschaften:antioxidativ, verdauungsanregend, antidiabetisch, reich an wichtigen Vitaminen und Ballaststoffen
Behandlung:Verdauung, Knochengesundheit, Herz-Kreislauf-Gesundheit, Gehirngesundheit, Blutzuckerspiegel
Sammelzeit:je nach Anbauland unterschiedlich, dadurch ganzjährig bei uns in Deutschland zu erwerben.
Wissenschaftlicher Name:Mangifera indica
Standort:Tropische Regionen am Äquator: Indien, Südamerika, Afrika, Asien, Spanien
Volksmund:König der Früchte
Inhaltsstoffe:Vitamine (z.B. C, A, K, B6), Ballaststoffe, Carotinoide, Flavonoide, phenolische Verbindungen, Mineralstoffe
Verwendbare Teile:Fruchtfleisch
Pflanzentyp:Anacardiaceae, gehört zu den Steinfrüchten

Die leckere, süße Frucht Mango stammt meist aus den Tropen und wächst dort an bis zu 30 m hohen Bäumen. Sie schmeckt nicht nur süß und saftig, sie ist auch gesund und bringt viele Vitamine, Mineralstoffe in unseren Körper. Nicht umsonst wird sie auch als „König der Früchte“ bezeichnet.

Mango- die gelbe Frucht aus den Tropen

Mango ist eine Frucht mit grün/gelb/rötlicher Schale und saftig, gelbem Fruchtfleisch. Sie zählt zu den Steinfrüchten und hat innen einen flachen, länglichen Kern, der sich manchmal nur sehr schwer vom Fruchtfleisch trennen lässt. Ihr Geschmack ist fruchtig süß. Es gibt verschiede Mango-Arten, der Geschmack unterscheidet sich jedoch nur gering. Sie varieren in den Farbtönen und haben unterschiedliche Größen und Formen. Weltweit gibt es 500 bis 1000 verschiedene Arten.

Herkunft und Geschichte

Die Mango, welche wir das ganze Jahr im Supermarkt finden können, kommt ursprünglich aus Asien. Aus den Wörtern „Mangkay/Mangay“ wurde erst Manga, dann Mango. Sie ist eine der am häufigsten angebauten Tropenfrüchte. Schon vor mehreren, hundert Jahren pflanzten die Menschen Mangobäume, wegen ihrer süßen Früchte an. Die Bäume, welche sehr lange, regelmäßig und zahlreich Früchte tragen, wurden erst im 16. Jahrhundert auch in Afrika und später in Amerika kultiviert. Sie ist sehr ertragreich, was den Anbau sehr beliebt gemacht hat.

Heute wird sie rund um den Äquator, in vielen tropischen Regionen angebaut. Die meisten Mangos, welche bei uns erhältlich sind, kommen aus Südamerika, Afrika oder Indien. Auch in Spanien werden Mangos inzwischen angebaut.

Mango in der Küche- zubereiten

Wie schneidet man eine Mango?

Der Kern einer Mango lässt sich nur schwer vom Fruchtfleisch trennen. Deshalb bietet es sich an, mit dem Messer rund um den Kern zu schneiden.

Hier zeigen wir ihnen die 2 besten Schneidevarianten, Schritt für Schritt:

1.Mango nahe am Kern auf beiden Seiten längs schneiden. Wo der Kern genau liegt kann nur geraten werden. Ich schneide je nach Größe der Frucht ca. 4 cm von außen durch. Meistens trifft man dann den Kern wie hier, gerade noch etwas.

2. Mit einem Löffel Fruchtfleisch aus diesen „Hälften“ lösen

3. Übrigen Teil mit dem Kern flach hinlegen und rechts und links nochmals um den Kern schneiden

4. Schale von diesen Seitenstücken entfernen

5. Mangoteile in gewünschte Größe und Form schneiden und testen ob sich rund um den Kern noch etwas Fruchtfleisch entfernen lässt. Schale bitte überall entfernen.

VARIANTE 2- WÜRFEL

1.Mango nahe am Kern auf beiden Seiten längs schneiden. Wo der Kern genau liegt kann nur geraten werden. Ich schneide je nach Größe der Frucht ca. 4 cm von außen durch. Meistens trifft man dann den Kern wie hier, gerade noch etwas.

2. Mit einem Messer, bis zur Schale, längs und quer Schnitte in die Mango schneiden. Ein Netzmuster entsteht.

3. Mango nach außen stülpen

4. Mit einem Messer, weg vom Körper, Würfel abschneiden. Am besten sehr nah an der Schale.

5. Übrigen Teil mit dem Kern flach hinlegen und rechts und links nochmals um den Kern schneiden

6. Schale von diesen Seitenstücken entfernen

7. Mangoteile in gewünschte Größe und Form schneiden und testen ob sich rund um den Kern noch etwas Fruchtfleisch entfernen lässt. Schale bitte überall entfernen.

Tipp: Schaut euch doch auch unsere Schneidevarianten im Video an!

Wie schält man eine Mango?

Am besten schält man die Mango nicht komplett, je nach Reifegrad ist die sehr fruchtig und saftig. Dies beschwert das weitere Schneiden. Schaut euch am besten unsere Schneidevarianten an!

Wann ist eine Mango reif?

Optimalerweise wird die Mango schon reif geerntet und ist beim Kauf leicht weich, wenn man die Schale mit einem Finger vorsichtig eindrückt. Es gibt auch sehr harte Mangos zu kaufen, welche früh geerntet wurden. Lassen sie diese dann noch ein paar Tage nachreifen, bis die Schale weich. Auch am Geruch lässt sich erkennen, ob eine Mango reif ist. Sie riecht dann besonders intensiv.

Lagerung Mango

Mangos am besten reif kaufen und zeitnah verarbeiten, so schmecken sie am besten! Mangos lassen sich aber auch gut ein paar Tage lagern und bleiben relativ lange frisch. Reife Mangos am besten im Kühlschrank aufbewahren. Unreife, harte Mangos an einem warmen Ort nachreifen lassen.

Kauftipps

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist, vorgereifte Mangos zu kaufen welche bereits leicht weich sind. Testen sie im Supermarkt die Härte, indem sie mit einem Finger leicht auf die Schale drücken. Gibt die Schale nach, ist die Frucht reif und kann auch bald verzehrt werden.

Meist sind diese Mangos sehr saftig. Etwas härtere Mangos sollten noch ein paar Tage nachreifen, am besten an einem warmen Ort. Ich persönlich kann den Tipp geben, bereits weiche Mangos zu kaufen, diese sind meist saftiger, süßer und intensiver, dabei lassen sie sich auch leichter von der Schale lösen.

Rezepte Mango

Mangos schmecken frisch und roh sehr lecker. Probieren sie doch auch mal eine Zubreitungsvariante aus. Besonders in Desserts eignet sie sich sehr gut und bringt Süße in den Nachtisch.

 

Gesundes Mango
Smoothie Rezept

Zum Rezept >>

 

Mango Dessert- Karamellisiertes Mangosirup mit Buchweizen-Pfannkuchen

Zum Rezept >>

Nährwertangaben Mango-Kalorien und Nährwerte

100g Mango enthalten durchschnittlich 60 Kalorien (kcal). Sie enthält viel Wasser, wenig Fett und ist reich an Mineralstoffen, Vitaminen, Carotinoide, Ballaststoffe und Flavonoide und phenolischen Verbindungen, welche antioxidativ und antidiabetisch sein sollen. 3 Hier ein kleiner Einblick in die Nährwerttabelle.

Nährwertangaben
1 Portionen pro Packung
Portionsgröße 100

Menge pro Portion
Kalorien 60
% Tageswert*
Gesamtfett 0,4g 0%
Gesättigte Fettsäuren 0,1g 0%
Trans Fat g
Cholesterin 0mg 0%
Natrium 1mg 1%
Gesamtkohlenhydrate 15g 5%
Ballaststoffe 1,6g 4%
Gesamtzucker 14g
Enthält g zugesetzten Zucker 0%
Eiweiß 0,8g

Vitamin D 0mcg 0%
Calcium 11mg 1%
Eisen 0,2mg 0%
Kalium 168mg 4%

Tägliche Prozentwerte basieren auf einer Diät mit 2.000 Kalorien. Ihre täglichen Werte können je nach Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.

Verwendung Mango

Mango wird sowohl in der Küche, als auch in der Medizin gerne genutzt. Sie soll eine der meist verzehrtesten Früchte weltweit sein. In verschiedenen medizinischen Ansätzen wird die Mango hauptsächlich als verdauungsregulierende und halsberuhigende Frucht eingesetzt.

Für eine gesunde, ausgewogene Ernährung bietet es sich an die Mango gelegentlich in den Speiseplan einzubauen, so profitieren sie vom leckeren Geschmack und tun ihrem Körper Gutes.

Mango für die Gesundheit- wie gesund ist Mango?

Abnehmen mit Mango

Achtung! Mango enthält relativ viele Kalorien. Deshalb mach die Menge die Gesundheitswirkung aus.

  • Zu viel Mango kann zu Übergewicht beitragen.

Als Ersatz für Süßigkeiten z.B. als Dessert, kann die Mango jedoch sogar beim Abnehmen helfen:  Eine ballaststoffreiche Ernährung wird bei Übergewicht und Fettleibigkeit gerne als Mittel eingesetzt um das Gewicht zu reduzieren.

Laut verschiedener Studien, soll besonders bei adipösen Menschen, eine zusätzliche Dosis Ballaststoffe, stark gewichtsreduzierend wirken. 8 Seriöse Untersuchungen, auch wissenschaftliche Studien zur Fettverbrennung und die Wirkung von Mangos darauf, wären wünschenswert. Es wird vermutet, dass Mango die Fettverbrennung unterstützen kann.

Erkältungen und Atemwegserkrankungen- Immunsystem stärken

Vitamin C spielt eine große Rolle für unseren Körper. Es soll immunstärkend wirken und dem Körper bei Erkältungen und Atemwegserkrankungen helfen, die Ursache schneller zu bekämpfen.

Auch in Ergebnisse, welche 2006 zusammengefasst wurden, bestätigen diese Annahme. Hier wird erläutert, dass eine ausreichende Vitamin C und Zink Aufnahme sowohl Symptome einer Atemwegsinfektion mildert, als auch die Dauer verkürzt. 7

Mango für die Knochengesundheit

Das in Mango reichlich enthaltene Vitamin K, steht in hoher Verbindung zur Knochenmarksdichte, welche bei einem Mangel, das Frakturrisiko erhöhen kann. In einer 2003 veröffentlichten Zusammenfassung wird die Aufnahme Vitamin K über die Nahrung näher betrachtet und Ergebnisse präsentiert.

In den dargestellten Studien hat die niedrige Vitamin K Aufnahme das Frakturrisiko, besonders bei Frauen, erhöht. Der Schwerpunkt lag hier bei Hüftfrakturen. 6

Gehirnfunktionen unterstützen- Alzheimer vorbeugen

Wer unter Vitamin B6 Mangel leidet, kann seine Gehirnfunktion schädigen. Mango enthält viel Vitamin B6, welches im Körper verschiedene Stoffwechselfunktionen und die Produktion von Neurotransmitter im Gehirn unterstützt.

Die Gehirngesundheit wird beeinflusst. Besonders ältere Menschen sollten Vitamin B6 Mangel vermeiden und auf eine Vitaminreiche Ernährung achten. 5

Verdauung anregen und unterstützen

Die zahlreichen Ballaststoffe in der Mango unterstützen ganz natürlich die Verdauung. Sie wirken stuhlanregend und sollen sogar Auswirkungen auf Magen-Darm-Erkrankungen wie Geschwüre, Verstopfung und Hämorrhoiden haben. 8

Krebsrisiko verringern

Die hohe Menge an Ballaststoffen, welche z.B. zahlreich in der Mango vorkommen sollen positive Auswirkungen auf das Risiko haben, an Herz-Kreislauferkrankungen und verschiedene Krebsarten zu erkranken. Zu dieser Schlussfolgerung kommen Forscher in einer Studie, welche sich mit den gesundheitlichen Wirkungen von Ballaststoffen beschäftigt hat. 4

Eine Ballaststoffreiche Ernährung kann also empfohlen werden und Mango kann dazu in hohem Maße beitragen.

Blutzuckerregulierung

Mangos sollen den Blutzuckerspiegel senken bzw. konstant halten. Durch die Fasern in ihrem Fruchtfleisch wird die Mango teilweise nicht komplett verdaut, was zu einer langsameren Aufnahme von Zucker führt. In 2014 veröffentlichten Studienergebnissen wurde festgestellt, dass Mango den Blutzuckerspiegel bei Personen mit Übergewicht verbessern kann.

Es wird beschrieben, dass die vielen Ballaststoffe, die Kohlenhydratverdauung reduzieren und so weniger Glukose aufgenommen wird. Regelmäßiger Verzehr von Mango hat also auf den Blutzuckerspiegel adipöser Erwachsener, positive Auswirkungen. 3

Langzeitstudien, welche die Auswirkung von Mangoverzehr auf gesunde Menschen hat wäre wünschenswert.

Nebenwirkungen

Haben sie eine Allergie gegen Pistazien oder Cashewnüsse? Dann ist auch bei der Mango Vorsicht geboten. Alle drei stammen aus der gleichen Familie. Allergien gegen Mango können also durchaus auftreten. Typische Allergieerscheinungen wie Juckreiz, Atemnot, Hautrötungen und Halsschmerzen können darauf hinweisen.

Die Schale der Mango sollte, aufgrund von Urushiol, nicht gegessen werden. Dieser Stoff kann ebenfalls Allergiesymptome hervorrufen.

Mango hat im Vergleich zu anderen Früchten viele Kalorien. Nehmen sie deshalb nicht zu viel Mango zu sich. Nutzen sie besser die Mango als süße, gesunde Nachspeise.